Sprachkurs Was hinter den Schlüsselbegriffen der Digitalisierung steckt

Wir sind schwer vernetzt: das vergangene Jahr stand schon voll im Zeichen der Digitalisierung – und 2018 wird keinesfalls besser. Aber was bedeutet „disruptiv wirklich“? Was ist eine „Mixed Reality“? Zwölf Übersetzungshilfen.

Wollten Sie schon immer wissen, was ein Keynote-Speaker so macht? Fragen Sie Sascha Lobo. Foto: dpa
Wollten Sie schon immer wissen, was ein Keynote-Speaker so macht? Fragen Sie Sascha Lobo. Foto: dpa

Stuttgart - Wenn sich Digital Natives über die Start-up-Finanzierung mit Venture Capital oder den neuesten heißen Scheiß in der App-Entwicklerszene unterhalten, versteht man als durchschnittlich vernetzter Normalbürger meist nur Bahnhof. Dabei genügt schon die Beherrschung weniger Schlüsselbegriffe, um sein Vokabular upzugraden. Willkommen zum Crashkurs „Digitalisch für Angeber“.

Sie lieben es, Partys und Familienfeiern mit steilen Thesen zu sprengen? Beim Mittagessen produzieren Sie im Kollegenkreis Schlagworte wie ein Huhn in der Legebatterie Eier? Dann tauchen Sie ein in die Welt der Keynote-Speaker – jener meist hochbezahlten Redner, die Veranstaltungen mit klugen Gedanken bereichern. Wie das System funktioniert? Fragen Sie mal nach bei Sascha Lobo oder Richard David Precht.

Vorbei sind die Zeiten, als der Chef in langatmigen Konferenzen seinen Mitarbeitern per Frontalunterricht erklärt hat, wie der Laden im Besonderen und die Welt im Allgemeinen funktioniert. Heute: superflache Hierarchien, superhippe Tischkicker – und natürlich: Design Thinking. Die Methode beschreibt – grob gesagt – wie alle interdisziplinär zusammenarbeiten, kreativ werden und innovative Lösungen entwickeln. Klingt Ihnen zu wolkig? Dann ab damit in die Cloud!

Früher bestand die Welt aus Menschen, Tieren, Pflanzen und Dingen. Heute besteht sie aus Daten. Wenn Sie auf Facebook posten, bei Amazon bestellen, bei Google surfen, dann produzieren Sie Big Data. Der Schwabe würde sagen: einen Haufen Daten. Aus diesem undefinierbaren Haufen destillieren Facebook, Google und Amazon hochprozentige Erkenntnisse über uns und unsere Träume und Wünsche. Heißt bei denen dann: Smart Data.