Sprecher des Weißen Hauses Sean Spicer fühlt sich der Wahrheit verpflichtet

Von red/dpa 

„Es ist unsere Absicht, Sie nie anzulügen“ – das sagte der neue Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, am Montag. Trotzdem verteidigte er seine vorherigen Angriffe auf die Medien.

Sean Spicer fühlt sich der Wahrheit verpflichtet. Foto: AP
Sean Spicer fühlt sich der Wahrheit verpflichtet. Foto: AP

Washington - Der der Lüge bezichtigte Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, sieht sich der Wahrheit verpflichtet. „Es ist unsere Absicht, Sie nie anzulügen“, sagte Spicer am Montag bei einem Briefing vor Journalisten im Weißen Haus. „Ich glaube, wir müssen ehrlich sein zum amerikanischen Volk“, betonte Spicer und fügte hinzu: „Wir tun alle unseren Job so gut wie wir können.“

Er blieb allerdings bei seiner Darstellung, Trumps Vereidigung habe die größte Zahl von Zuschauern aller Amtsantritte von US-Präsidenten angezogen. Er erklärte dies damit, dass Millionen von Menschen das Ereignis auf Internetkanälen wie Youtube verfolgt hätten. Diese Möglichkeiten standen bei früheren Präsidenten nicht oder nicht in der derzeitigen Ausbaustufe zur Verfügung.

Spicer verteidigte Angriffe auf Medien, die er am vergangenen Samstag geführt hatte. Wenn in Medien unwahr berichtet werde, müsse die Regierung die Chance haben, dies zu berichtigen.