Sprecher Steffen Seibert Regierung gibt keinen Stichtag für Ende der Corona-Maßnahmen an

Regierungssprecher Steffen Seibert bekräftigt die Aussagen der Kanzlerin noch einmal. Foto: dpa/Paul Zinken
Regierungssprecher Steffen Seibert bekräftigt die Aussagen der Kanzlerin noch einmal. Foto: dpa/Paul Zinken

Die Bundesregierung will vorerst keinen Stichtag für ein Ende der Corona-Maßnahmen festlegen. Eine seriöse Vorhersage lasse sich derzeit einfach nicht machen und wäre unverantwortlich, heißt es.

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Berlin - Trotz der geplanten Lockerung der Maßnahmen gegen die Corona-Epidemie in Österreich hält die deutsche Bundesregierung an ihrer Linie fest, derzeit keine Stichtage für ein Zurückfahren der Beschränkungen zu nennen. Regierungssprecher Steffen Seibert bekräftigte am Montag die jüngsten Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dass sie noch keinen solchen Stichtag nennen könne und dies in der jetzigen Situation auch unverantwortlich wäre.

Die Kanzlerin hatte in ihrem am Freitagabend veröffentlichten wöchentlichen Podcast wörtlich gesagt, sie würde „absolut unverantwortlich handeln, wenn ich Ihnen heute einfach einen konkreten Tag nennen würde, an dem die Maßnahmen aufgehoben, zumindest aber gelockert werden könnten, dieses Versprechen dann aber nicht einhalten könnte, weil die Infektionszahlen es nicht zulassen.“ Und: „Wir alle werden eine ganz andere Osterzeit erleben als je zuvor.“

Seibert sagte nun, er habe den Eindruck, dass sich die allermeisten Menschen an die Einschränkungen hielten, und bedankte sich dafür.

In Deutschland gelten zurzeit umfassende Kontaktsperren für die Bürger, außerdem sind unter anderem Restaurants, Theater, Kinos sowie Spielplätze und viele Geschäfte geschlossen. Zum Teil gehen die Beschränkungen in Österreich noch weiter.




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