Staatsbesuch Kein Knicks für die Queen in Irland

Die Queen plaudert mit der irischen Präsidentin Mary McAleese. Es ist ein historischer Moment. Als erste britische Monarchin seit der Unabhängigkeit der Irischen Republik ist sie zu einem Staatsbesuch auf der grünen Insel. Foto: dpa 9 Bilder
Die Queen plaudert mit der irischen Präsidentin Mary McAleese. Es ist ein historischer Moment. Als erste britische Monarchin seit der Unabhängigkeit der Irischen Republik ist sie zu einem Staatsbesuch auf der grünen Insel. Foto: dpa

Für die Queen gibt es beim Empfang in Irland keinen Knicks, sondern einen kräftigen Händedruck.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

London/Dublin - Für die britische Königin Queen Elizabeth II. gab es bei ihrem Empfang im Amtssitz der irischen Präsidentin Mary McAleese weder Knicks noch Verbeugung, sondern Händeschütteln „auf Augenhöhe“. Premierminister Enda Kerry sah der Queen in die Augen und drückte für die Fotografen extra lang ihre Hand. Der Verzicht auf die Verbeugung zeige den Premier und die Queen als „Gleiche, die sich gegenüberstehen“, hieß es im Kommentar des Senders BBC. Auf keinen Fall solle der Eindruck entstehen, es träfen sich „Herrscher und Untertan“.

Die Symbolik spielt bei der viertägigen Reise der Queen durch die Republik eine große Rolle. Irland stand jahrhundertelang unter britischer Herrschaft. Seit den 1920er Jahren wurde es Schritt für Schritt unabhängig von London. Die Queen trug bei ihrer Ankunft in Dublin die irische Symbolfarbe Grün.

 

 




Unsere Empfehlung für Sie