Staatsgalerie Stuttgart plant Zukunft Schauen zu Beuys und Rubens geplant

Die Staatsgalerie Stuttgart rüstet sich für die Zeit nach der Corona-Schließung. Foto: /Norbert Försterling 7 Bilder
Die Staatsgalerie Stuttgart rüstet sich für die Zeit nach der Corona-Schließung. Foto: /Norbert Försterling

Auch wenn die Ausstellungen gerade geschlossen bleiben müssen, schaut die Staatsgalerie Stuttgart nach vorne.

Stuttgart - Die Ausstellungen sind geschlossen, hinter den Kulissen plant die Staatsgalerie Stuttgart aber bereits ihr Programm der kommenden Jahre. „Angespannte Zustände“ soll sich eine Gruppenschau nennen, die am 14. Februar eröffnet werden soll und sich mit den Widersprüchen der Gesellschaft befassen wird, mit Fragen nach Gewalt, Identität, Diskriminierung oder Kontrollen. Ende März wird es dann um Joseph Beuys gehen und seine Rolle als „Raumkurator“, der Raum, Werk und Publikum in einen Zusammenhang brachte. Am 22. Oktober wird dann eine große Sonderausstellung zu Peter Paul Rubens eröffnet, die das Wirken des Barockmalers in Italien untersuchen will.

Wie Modigliani die Frauen sah

Auch für das Jahr 2022 hat die Direktorin Christiane Lange bereits geplant und will ein Jubiläum feiern. Denn 1922 wurde das Triadische Ballett von Oskar Schlemmer in Stuttgart im Württembergischen Landestheater uraufgeführt. Die Staatsgalerie will Schlemmers Figurengruppe heutige Performances und Installationen gegenüberstellen. Aber auch am Programm der Folgejahre wird an der Staatsgalerie Stuttgart bereits gefeilt. So soll es 2023/24 um Amedeo Modigliani gehen und das Frauenbild, das er in Porträts und Akten formulierte. Modiglianis Gemälden und Papierarbeiten sollen Werke von Künstlern wie Gustav Klimt, Egon Schiele oder Ernst Ludwig Kirchner gegenüber gestellt werden.




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