Staatstheater Stuttgart „Jahrhundertprojekt“ Opernsanierung: Einsparen bleibt Trumpf
Ungeachtet der Debatten um die Finanzierung der Erweiterung der Staatstheater Stuttgart und der Sanierung des Opernhauses laufen die Planungen weiter.
Ungeachtet der Debatten um die Finanzierung der Erweiterung der Staatstheater Stuttgart und der Sanierung des Opernhauses laufen die Planungen weiter.
Als „Jahrhundertaufgabe“ hat der vormalige Ministerpräsident Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann, die Erweiterung der Staatstheater Stuttgart am jetzigen Standort am Oberen Schlossgarten der Landeshauptstadt und die Sanierung des Opernhauses bezeichnet.
Immer wieder aber geraten die Planungen für das Vorhaben ins Stocken. Ein positives Signal sendet nun die für das Gesamtprojekt eigens gegründete Projektgesellschaft Württembergische Staatstheater: „Renommierte Architekturbüros aus ganz Europa – darunter aus London, Paris, Helsinki und Stuttgart – haben im Rahmen eines zweiphasigen Architekturwettbewerbs ihre ersten Entwürfe vorgelegt“ , heißt es in einer Mitteilung. 30 Planungsteams haben sich insgesamt beteiligt.
In einer zweitägigen Preisgerichtssitzung in der Alten Kelter in Fellbach wählte die Jury 16 Teams für die Teilnahme an der zweiten Bearbeitungsphase aus. Die Projektgesellschaft betont: „Dabei wurde neben der Funktionalität und städtebaulichen Qualität besonderes Augenmerk auf die Wirtschaftlichkeit und Anpassungsfähigkeit der eingereichten Entwürfe gelegt. „Angesichts angespannter öffentlicher Haushalte“, sagt Christoph Niethammer, Geschäftsführer der Projektgesellschaft, hat die Wirtschaftlichkeit der Entwürfe eine sehr hohe Priorität“. Und er betont: „Dies gewährleisten wir durch eine sparsame Planung mit Augenmaß, eine professionelle Kostenverfolgung und eine kontinuierliche Identifikation und Umsetzung von Einsparpotenzialen.“