Aus der Stadtverwaltung ist zu hören, dass die Stuttgarter bald online adressenscharf nachschauen können, ob bei ihnen in der Straße Fernwärme geplant ist – oder nicht. Noch werde das Werkzeug programmiert. Aber wenn es klappt, soll man dann seine Anschrift eingeben können und die Info bekommen, wie man beim Heizen am besten vorgeht. Bis Ende des Jahres müssen größere Städte in Baden-Württemberg eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Im Wesentlichen geht es dabei um die Frage: Wärmenetz – ja oder nein? Für viele Immobilienbesitzer ist diese Frage wichtig. Am 1. Januar 2024 wird mutmaßlich das Heizungsgesetz in Kraft treten, das die Wärmewende einläuten soll.
Bevor die Stuttgarter Stadträte Mitte Dezember über die Wärmeplanung entscheiden, sind nun die Bürger, Vereine und andere Institutionen gefragt. Vom 1. Oktober an wird unter www.stuttgart.de/waermewende der aktuelle Stand in Sachen Wärmeplanung veröffentlicht. Bis zum 31. Oktober kann man auf der Internetseite auch Vorschläge einbringen.
In diesem Zusammenhang lädt die Stadt Stuttgart für Donnerstag, 5. Oktober, 18 Uhr, zu einer Info-Veranstaltung mit dem Bau- und Umweltbürgermeister Peter Pätzold ein. Ort ist das Stuttgarter Rathaus. Die Plätze sind begrenzt, daher ist eine Anmeldung nötig: Telefon 0711/216-880 88 oder an waermeplanung@stuttgart.de. Auf der oben genannten Homepage ist auch eine Online-Teilnahme möglich – ohne Anmeldung. Dort soll im Anschluss zudem die Videoaufzeichnung zu finden sein.