Ein Fahrradpendler ärgert sich über herumliegende Blätter auf seinem täglichen Arbeitsweg nach Böblingen. Die Stadt reagiert.

Wer mit dem Rad zur Arbeit oder in die Schule pendelt, bekommt mehr von der Natur mit als mit dem Auto. Das ist meistens sehr schön, manchmal aber auch riskant. Zum Beispiel dann, wenn man wie jetzt im November auf einem Radweg in eine Kurve biegt und dabei über eine Schicht Herbstlaub fährt. Wenn das Blattwerk vom Regen nass ist, fühlt es sich so an, als würde man auf Glatteis oder Schmierseife fahren.

 

Dieses Gefühl kennt Markus Walz nur zu gut. „Ich fahre immer mit dem Fahrrad in die Arbeit“, schreibt der Leser dieser Zeitung in einer Mail an die Redaktion über seine Erfahrungen mit dem Radweg zwischen Dagersheim und Böblingen, genauer gesagt auf der rechten Seite neben der Hauptstraße in Richtung Böblingen-Hulb. Um diese Jahreszeit liege dort viel Laub auf dem Boden, was für alle Radfahrer – ihn eingeschlossen – recht gefährlich sei. „Wann wird die Stadt den Weg säubern, bevor noch Schlimmes passiert?“, fragt Walz.

Stadt verweist auf erhöhten Reinigungsaufwand

„Die öffentlichen Rad- und Gehwege im Stadtgebiet werden regelmäßig mit Kehrmaschinen gereinigt“, sagt dazu ein Sprecher der Stadt Böblingen. Im Herbst komme es wegen der großen Laubmengen allerdings zu einem erhöhten Reinigungsaufwand, den man beginnend in der Innenstadt nach und nach im gesamten Stadtgebiet abarbeite. Der genannte Abschnitt bei Dagersheim werde voraussichtlich in dieser Woche gereinigt, kündigt die Stadt an.