Esslingen plant das Stadtjubiläum. Bürger sollen sich beteiligen. Doch die Anträge für Projekte übersteigen das Budget um das Vierfache. Welche Ideen umgesetzt werden, bleibt spannend.
Kunstausstellungen, Konzerte, Veranstaltungen zu Sport oder Integration und Projekte zur Stadtgestaltung: Vereine, Einrichtungen, Gruppen und Einzelpersonen wollen sich am Rahmenprogramm zur 1250-Jahr-Feier in Esslingen beteiligen. 121 Förderanträge sind nach Angaben der Stadt bis zur Deadline Ende Oktober eingegangen – offenbar weit mehr als erwartet und als sie fördern kann.
Die Bürgerschaft war dazu aufgerufen worden Ideen einzureichen, 530 000 Euro stehen für Jubiläumsprojekte zur Verfügung. „Es wurden aber Anträge in einer Höhe von rund zwei Millionen Euro eingereicht“, berichtet Simone Lämmle, Koordinatorin der Bürgerprojekte für das Stadtjubiläum.
Entscheidung über Förderanträge bis Jahresende erwartet
Welche zum Zug kommen, wird – nach einer Prüfung durch Fachbereiche der Stadtverwaltung auf Realisierbarkeit und Förderkriterien – durch das Organisationskommitee bis Jahresende entschieden. „Wir hoffen, dass wir diesen Zeitplan aufgrund der schieren Menge der Anträge halten können“, sagt Lämmle. Ziel sei, möglichst jedes förderfähige Projekt soweit finanziell zu unterstützen, dass es umgesetzt werden könne.
Auch mit der Resonanz auf den Maskottchenwettbewerb ist die Stadt zufrieden. 72 Vorschläge sind eingegangen. Hier soll bis Mitte Dezember eine Entscheidung fallen. Über den Namen dürfen dann wieder Esslinger Bürgerinnen und Bürger abstimmen.