Städtebau bei Stuttgart 21 Ja zum externen Projektmanager
Laut Gemeinderatsbeschluss soll die Entwicklung des künftigen Europa- und Rosensteinquartiers von außen effizient gesteuert werden.
Laut Gemeinderatsbeschluss soll die Entwicklung des künftigen Europa- und Rosensteinquartiers von außen effizient gesteuert werden.
Mit der Fertigstellung des Hauptbahnhofs eröffnet sich für die Stadt Stuttgart eine einmalige Chance, denn durch die überflüssigen oberirdischen Gleise werden in zentraler Lage 85 Hektar Fläche frei. Zwar nicht über Nacht, aber doch so zügig, dass man schon heute die weiteren Planungen für die riesige innerstädtische Fläche vorantreiben muss. Immerhin soll dort der neue Stadtteil Stuttgart Rosenstein mit rund 5700 Wohneinheiten sowie zwei Schulcampusstandorte und vier Grundschulen, 25 Kitas, drei Wohngemeinschaften für Pflegebedürftige, jeweils zwei Pflegeheime, Tagespflegen und Stadtteilhäuser, ein Beratungszentrum für Familie und Jugend sowie Angebote für Menschen mit Behinderung entstehen.
Das 85 Hektar große Areal wurde in die drei Gebiete Europaquartier, Rosenstein samt Gleisbogen und Maker City aufgeteilt. Für die letztgenannte Fläche, die als erstes Teilprojekt in die Umsetzung gebracht wurde, hat die Stadt bereits 2024 ein externes Multiprojektmanagement (MPM) zur Unterstützung bei der Umsetzung beauftragt. Gleiches hat die Stadt jetzt auch beim Europa-und Rosensteinquartier vor. Mit großer Mehrheit stimmte der Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik dem Vorhaben zu, das 957 000 Euro kostet und maximal vier Jahre dauern soll.