Stanford-Studie Kiffer sind keine Sex-Muffel

Von red/dpa 

Häufiges Kiffen scheint den Spaß am Sex nicht zu verderben – eher sogar im Gegenteil. Diese These stellen nun Urologen der kalifornischen Universität Stanford auf.

Forscher der Uni Stanford suchen nach Zusammenhängen zwischen dem Konsum von Cannabis und der Lust auf Sex. Foto: dpa
Forscher der Uni Stanford suchen nach Zusammenhängen zwischen dem Konsum von Cannabis und der Lust auf Sex. Foto: dpa

Stanford - Häufiges Kiffen scheint Amerikanern den Spaß am Sex nicht zu verderben - eher sogar im Gegenteil. Das legt zumindest eine Studie von Urologen der Universität Stanford (Kalifornien) im „Journal of Sexual Medicine“ nahe.

Das Team um Andrew Sun verglich Angaben, die 50 000 Männer und Frauen zwischen 25 und 45 Jahren in einem US-Gesundheitssurvey zu ihrem Cannabis-Konsum im Vorjahr und der Sex-Häufigkeit gemacht hatten. Ungeachtet von Alter, Geschlecht, Ethnie oder Lebenssituation zeigte sich: Wer täglich kiffte, hatte um ein Fünftel häufiger Geschlechtsverkehr als Cannabis-Abstinenzler.

Allerdings stellt die Arbeit keinen ursächlichen Zusammenhang her, sondern nur eine Korrelation. Auch Angaben dazu, wie hoch die einzelnen Dosen waren, wurden nicht gemacht.