Starlink-Projekt von Elon Musk Himmelsspektakel bis Freitag über Stuttgart zu sehen

Bei klarem Himmel ist die Satelliten-Formation ohne Probleme zu erkennen. (Archivbild) Foto: imago images/Ritzau Scanpix/Mads Claus Rasmussen
Bei klarem Himmel ist die Satelliten-Formation ohne Probleme zu erkennen. (Archivbild) Foto: imago images/Ritzau Scanpix/Mads Claus Rasmussen

Wer in den kommenden Tagen zur richtigen Zeit seinen Blick in den Stuttgarter Himmel richtet, sieht mit etwas Glück ein ungewöhnliches Lichterspektakel. Hinter der besonderen Satelliten-Formation steckt Elon Musk.

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Stuttgart - Phänomene am Himmel sorgen immer wieder für Faszination auf dem Erdboden. Derzeit ist erneut ein Lichterspektakel von Stuttgart aus zu beobachten – sofern das Wetter mitspielt. Die hellen, dicht hintereinander aufgereihten Lichter lassen manchen Beobachter staunend und rätselnd zurück. Wie eine schmucke Perlenschnur ziert das Schauspiel das Firmament. Aber was steckt dahinter?

Es handelt sich dabei um Satelliten. Diese gehören zum „Starlink“-Projekt des US-Unternehmens SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk. Die Satelliten sind nach dem Start relativ eng beieinander, sehr niedrig und deswegen bei entsprechenden Bedingungen sehr gut zu erkennen.

Beste Zeit am Morgen

In Stuttgart hat man noch bis Freitag Zeit, sich die ungewöhnlichen Lichterketten am Himmel anzusehen. Die besten Chancen dazu bestehen laut der Internetseite „findstarlink.com“ in den frühen Morgenstunden. Am Dienstag (4.19 Uhr), Mittwoch (4.15 Uhr), Donnerstag (4.09 Uhr) und Freitag (4.02 Uhr) sind die Satelliten jeweils für rund drei Minuten leicht zu beobachten. Auch zu anderen Zeiten kann man bis Freitag einen weniger guten Blick auf das Ereignis erhaschen. Mehr Informationen gibt es hier.

Insgesamt sollen für „Starlink“ 12.000 oder mehr Satelliten ins All geschossen werden. Ziel des milliardenschweren Programms ist es, sowohl entlegene Gebiete als auch Ballungszentren mit schnellem und preiswertem Breitband-Internet zu versorgen.




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