Start-up aus Stuttgart-Möhringen Wie eine Software-Firma die Nachhaltigkeit mitdenkt

Software kann bei der Energiewende helfen, zum Beispiel bei der Steuerung der Spiegel in einem Solarkraftwerk. Auf dem Foto zu sehen ist  ein solarthermisches Versuchskraftwerk Jülich mit Solarturm (l.), aufgenommen 2019. Foto: picture-alliance/dpa/Rolf Vennenbernd
Software kann bei der Energiewende helfen, zum Beispiel bei der Steuerung der Spiegel in einem Solarkraftwerk. Auf dem Foto zu sehen ist ein solarthermisches Versuchskraftwerk Jülich mit Solarturm (l.), aufgenommen 2019. Foto: picture-alliance/dpa/Rolf Vennenbernd

Ein Start-up aus Stuttgart-Möhringen will Software entwickeln, die den Planeten schont, und trifft damit einen Nerv in der Branche. Dafür geht der Firmengründer Markus Kohlhase auch ungewöhnliche Wege.

Volontäre: Simon Koenigsdorff (sko)
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Möhringen - Als freier Softwareentwickler für einen großen Autokonzern stellte sich Markus Kohlhase eines Tages die Sinnfrage. Ehrenamtlich engagierte er sich für Nachhaltigkeit, doch sein Beruf fühlte sich an wie Arbeit für das Gegenteil. 2016 gründete er deshalb seine eigene Firma Slowtec. „Ich möchte Geld verdienen mit der Arbeit, die ich für sinnvoll erachte“, sagt Kohlhase heute. Anfangs waren auch noch Agraringenieure mit an Bord, nach einem internen Kurswechsel arbeiten für Slowtec in Stuttgart-Möhringen nun vier Festangestellte und um die zehn Freiberufler an Softwareprojekten, die die Welt besser machen sollen – bei möglichst geringem Technikeinsatz.

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