Der Fellbacher Pflegedienst „Lebenszeit“ begleitet Angehörige auch, wenn sie selbst pflegen – und hat immer mehr jüngere Patienten. Das liegt unter anderem auch an Corona.

Region: Anja Tröster (aja)

Fellbach - Das Ambiente ist ungewöhnlich für einen Pflegedienst: Tina Reimann und Daniela Dietzig haben sich mit ihrem Start-up „Lebenszeit“ in einem restaurierten alten Haus mitten in Fellbach-Schmiden niedergelassen, eine gläserne Tür lädt Passanten zum Eintreten ein. Ungewöhnlich ist auch das Konzept: Die beiden bieten nicht nur Pflege und Unterstützung im Haushalt an. Sie schulen auch Angehörige, die sich entschieden haben, einen Kranken zu Hause selbst zu pflegen.