Start-up-Rettungsprogramm in Baden-Württemberg Land greift Start-ups unter die Arme

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Liquiditätshilfen des Wirtschaftsministeriums sollen nun junge Unternehmen in der Frühphase über die Corona-Krise retten.

Start-ups sind oft noch zarte Pflänzchen. Das Land will einige über die Corona-Krise retten. Foto: /Pixabay
Start-ups sind oft noch zarte Pflänzchen. Das Land will einige über die Corona-Krise retten. Foto: /Pixabay

Stuttgart - Baden-Württemberg lanciert einen eigenen Start-up-Rettungsschirm in der Corona-Krise. Nach Informationen unserer Zeitung wird am Montag ein neues Programm namens „Start-up BW Pro-Tect“ lanciert. Es weitet eine bestehende Frühphasenförderung aus, die viel versprechende, junge Unternehmen in einer Kombination von privatem Kapital und öffentlicher Förderung mit den notwendigen Mitteln versehen hat. „Start-ups mit Wachstumspotenzial sind häufig auf Bankdarlehen und mutige Investoren angewiesen. Schon unter normalen Umständen bedeutet das nicht selten das Aus für viele Geschäftsideen. Aufgrund der Corona-Pandemie haben Gründerinnen und Gründer nun verstärkt mit ausbleibenden Finanzierungsrunden und daraus resultierenden Liquiditätsengpässen zu kämpfen“, so begründet die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut das Programm.

Kurzfristige Liquiditätsengpässe werden mit bis zu 200 000 Euro überbrückt

Es richtet sich an Start-ups, welche schon die erste Phase hinter sich haben, aber aufgrund der Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind – vorausgesetzt, sie sind nicht älter als fünf Jahre. Ziel des Förderprogramms ist es, kurzfristige Liquiditätsengpässe bis zur nächsten Finanzierungsrunde zu überbrücken. Vom 20. April an können betroffene Start-ups den rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 200 000 Euro beantragen.

Bis zu 80 Prozent werden vom Land finanziert. Mindestens 20 Prozent müssen von privaten Ko-Investoren stammen. In begründeten Ausnahmefällen kann der Zuschuss bis zu 400 000 Euro betragen. Entscheidend ist, dass der zusätzliche Liquiditätsbedarf im unmittelbaren Zusammenhang mit der Corona-Krise entstanden sein muss. Es muss sich zudem um ein innovatives, wachstumsorientiertes Geschäftsmodell handeln.

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