Die Region Stuttgart unterstützt das Projekt „Ludwigsburg gründungsfreundlich“ mit 240.000 Euro. Zwei neue Innovationsstandorte sollen Start-ups stärken und die Gründungsszene ausbauen.

Ludwigsburg : Emanuel Hege (ehe)

Die Region Stuttgart unterstützt das Konzept „Ludwigsburg gründungsfreundlich“ mit 240.000 Euro. Das ist relativ viel mit Blick auf das Gesamtvolumen des Projekts der städtischen Wirtschaftsförderung – und zwar 530.000 Euro. Ziel ist es, die Gründungs- und Innovationslandschaft in Ludwigsburg weiter auszubauen.

 

Kern des Konzepts sind laut einer Pressemitteilung der Stadt Ludwigsburg zwei neue Standorte für Innovation: Auf dem Franck-Areal am Bahnhof entsteht ein öffentlich zugänglicher „Co-Making-Space“ für technologische Ideen und frühe Produktentwicklung. Der Raum soll verschiedene Nutzergruppen aus Bürgerschaft, Hochschulen und Wirtschaft ansprechen. Kooperationspartner ist das Kreativlabor Tinkertank der Interactive Media Foundation, das dort bereits Flächen nutzt und seine Infrastruktur einbringt.

Neue Fläche für Start-ups

Als zweiten Standort erhält das Ludwigsburg Industriezentrum (LIZ) in der Weststadt eine neue Produktionsfläche namens „LIZZY“. Sie richtet sich an Start-ups in der Wachstumsphase, die mehr benötigen als klassische Büroräume – etwa Werkstatt-, Labor- oder Lagerflächen. Die ansiedelnden Unternehmen werden 2026 in einem Wettbewerb ausgewählt, begleitet von einer landesweiten Kampagne. Der Hauptgewinn: ein Mietkostenzuschuss, der jungen Firmen den Markteinstieg erleichtern soll.

Oberbürgermeister Matthias Knecht begrüßt die Entscheidung der Region: „Aktuell ist die Förderung von Gründung und Innovation wichtiger denn je, damit Ludwigsburg und die Region als Standort bestehen.“ Ludwigsburg zeige bei diesem Projekt wieder einmal seine Stärken: „kreativ, freundlich, zielgruppenorientiert und bürgernah.“