Startschuss für „Zeitung in der Schule“ Was ist guter Journalismus?

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Von jetzt an liefert die Stuttgarter Zeitung wieder sechs Wochen lang jeden Tag kostenfrei einen Klassensatz Zeitungen an 36 Schulen in Stuttgart und der Region. Bei „Zeitung in der Schule“ (Zisch) geht es darum, Jugendlichen Medienkompetenz zu vermitteln.

Die Schüler der Klasse 9c am Königin-Katharina-Stift in Stuttgart werfen einen ersten Blick in die Stuttgarter Zeitung. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Die Schüler der Klasse 9c am Königin-Katharina-Stift in Stuttgart werfen einen ersten Blick in die Stuttgarter Zeitung. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Wem kann man in Zeiten von Facebook, Blogs, Twitter und Tausenden Nachrichtenseiten eigentlich noch glauben? Und wo kriegt man verlässliche Informationen her? Bisher wissen die 1230 Schüler noch nicht, womit genau sie sich in den kommenden sechs Wochen beschäftigen werden. Von jetzt an liefert die Stuttgarter Zeitung sechs Wochen lang jeden Tag kostenfrei einen Klassensatz Zeitungen an 36 Schulen in Stuttgart und der Region. Für viele Schüler ist es nicht mehr selbstverständlich, zuhause auf dem Frühstückstisch eine Tageszeitung zu haben.

Im Projekt „Zeitung in der Schule“ (Zisch) lernen sie die Stuttgarter Zeitung kennen. Auch das Internetangebot der StZ steht auf dem Stundenplan. In dem Projekt Zisch soll ganz grundsätzlich Medien- und Lesekompetenz vermittelt werden.

Wie entsteht die Zeitung?

Die Schüler lernen, eine gut recherchierte Nachricht von einer zweifelhaften Information zu unterscheiden, sie lernen, was der Unterschied zwischen einem Meinungsbeitrag und einem Bericht ist, welche Textformen es in der Zeitung gibt und wie eine Reportage entsteht. Mit dem pädagogischen Material der Agentur Promedia Maassen können die Lehrer dann über die Zeitung und das Thema Journalismus mit ihren Schülern diskutieren.