Stationäre Versorgung soll in Göppingen zentriert werden Massive Einschnitte bei Helfenstein-Klinik in Geislingen

Von Ruben Wolff 

Operationen und stationäre Aufnahme soll es künftig nur noch in der Klinik am Eichert in Göppingen geben – in Geislingen setzen Landrat und Klinikleitung lediglich auf eine Palliativeinheit, Ärztehaus und Notfallversorgung. Einige Kreisräte kündigen bereits Widerstand an.

Das medizinische Angebot an der Helfenstein-Klinik soll nach den Plänen von Landrat und Klinikleitung radikal verändert werden. Einige Kreisräte, darunter Nicole Razavi, Sascha Binder und Christian Stähle kündigen bereits Widerstand an. Foto: Markus Sontheimer
Das medizinische Angebot an der Helfenstein-Klinik soll nach den Plänen von Landrat und Klinikleitung radikal verändert werden. Einige Kreisräte, darunter Nicole Razavi, Sascha Binder und Christian Stähle kündigen bereits Widerstand an. Foto: Markus Sontheimer

Geislingen - Nein, das ist keine Schließung der Helfenstein-Klinik“, bestreitet Edgar Wolff, Landrat und Aufsichtsratvorsitzender der Alb-Fils-Kliniken (AFK). Er räumt jedoch ein, dass es in Geislingen „massive Veränderungen“ geben wird, denn die stationäre Versorgung soll in der Klinik am Eichert zentralisiert werden. Das soll möglichst bereits Mitte kommenden Jahres der Fall sein: Ab dann soll die Geislinger Helfenstein-Klinik in ihrer jetzigen Form nicht mehr existieren. Die Fallzahlen im Geschäftsbericht der AFK zeigen, dass im vergangenen Jahr beispielsweise knapp 6000 Patienten stationär in Geislingen behandelt wurden.

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