Statistisches Landesamt Baden-Württemberg Hunderttausende mit höchster Priorität warten auf Corona-Impfung

Am Freitag öffnen die Kreisimpfzentren ihre Türen. Es warten einige Personen mit höchster Priorität auf die Impfung. (Symbolbild) Foto: dpa/Sina Schuldt
Am Freitag öffnen die Kreisimpfzentren ihre Türen. Es warten einige Personen mit höchster Priorität auf die Impfung. (Symbolbild) Foto: dpa/Sina Schuldt

Diesen Freitag eröffnen die rund 50 Kreisimpfzentren ihre Pforten. Anlässlich dazu hat das Statistische Landesamt Baden-Württemberg die Eckdaten zu den Personen mit höchster Priorität aufgelistet.

Stuttgart - Anlässlich der Eröffnung der rund 50 Kreisimpfzentren an diesem Freitag (22. Januar) hat das Statistische Landesamt Baden-Württemberg die Eckdaten zu den Personen mit höchster Priorität für Corona-Schutzimpfungen aufgelistet. Diesen zufolge sind jetzt im Südwesten als Erste gut 720.000 Personen über 80 Jahre impfberechtigt, knapp 27.000 Pflegebedürftige unter 80 Jahren, die jedoch in vollstationärer Dauerpflege leben, und außerdem 142.000 Pflegekräfte in stationärer und ambulanter Pflege.

Für die Kreisimpfzentren geht es dabei um ganz unterschiedliche Zahlen. So sind in Stuttgart aktuell über 38.000 Personen über 80 Jahre impfberechtigt, während es im Stadtkreis Baden-Baden nur knapp 5.000 sind.

In der Gruppe des impfberechtigten Pflegepersonals arbeiten den Angaben zufolge rund 103.000 stationär und knapp 40.000 ambulant in der Pflege. Auch hier stehen die größten impfberechtigten Gruppen in Stuttgart an: rund 5.500 Personen aus der stationären und über 2.300 aus der ambulanten Pflege. Beim stationären Personal folgen der Ortenaukreis mit rund 5.300 Personen und der Rhein-Neckar-Kreis mit fast 4.800. Beim ambulanten Pflegepersonal gibt es die zahlenmäßig größten Gruppen nach Stuttgart im Rhein-Neckar-Kreis mit rund 2.000 und im Landkreis Esslingen mit 1.850.

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