Stau auf der Filderebene Nord-Süd-Straße: Vollanschluss dauert

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Seit dieser Woche sind die Männer wieder auf der Baustelle. Sie haben noch viel zu tun. Bis August soll der Vollanschluss der Breitwiesenstraße an die Nord-Süd-Straße fertig sein. Dabei gilt es, noch einige Herausforderungen zu meistern.

Der Stau auf der Nord-Süd-Straße ist ein Dauerthema. Foto: Sandra Hintermayr
Der Stau auf der Nord-Süd-Straße ist ein Dauerthema. Foto: Sandra Hintermayr

Vaihingen/Möhringen - Frank Hüttner blickt zufrieden auf das Jahr 2018 zurück. „Wir haben alles fertig bekommen, was wir fertig bekommen wollten“, sagt der Leiter der Dienststelle Filder beim städtischen Tiefbauamt. Die Mitarbeiter der Baufirmen haben während der schönen Jahreszeit viel geschafft. Das machen sie immer, um Überstunden herauszuarbeiten für kalte und verregnete Tage, an denen man im Straßenbau nichts machen kann. Das ist auch der Grund dafür, dass die Bauarbeiten an der Nord-Süd-Straße einige Wochen lang geruht haben. Seit Mittwoch sind die Arbeiter nun wieder vor Ort.

Seit Anfang Juli lässt die Stadt den Vollanschluss der Nord-Süd-Straße an die Breitwiesenstraße bauen. Viele Jahre lang gab es nur die Rechtsabbiegespuren. Nun werden auch die Linksabbiegespuren erstellt und weitere Optimierungen an den kleineren Straßen in der unmittelbaren Umgebung im Synergiepark vorgenommen. Zudem stellt die Stadt neue Ampeln auf. Das Ziel ist es, die Staus auf der Nord-Süd-Straße und in dem Gewerbegebiet wenn schon nicht aufzulösen, dann zumindest zu verkürzen.

Die Belagsarbeiten sind eine große Herausforderung

Der Umbau der Kreuzung Breitwiesen-/Handwerkstraße sei, was den Tiefbau betreffe, abgeschlossen, sagt Hüttner. „Dort fehlen nur noch die Signalanlagen. Aber bisher standen dort auch keine Ampeln, und derzeit können Autofahrer von der Nord-Süd-Straße auch gar nicht in die Breitwiesenstraße einfahren. Die Situation ist also unproblematisch.“

Ganz anders ist das beim Thema Belagsarbeiten. Denn die abschließende Asphaltdecke muss nach Möglichkeit in einem Stück aufgebracht werden. Das bedeutet einen deutlichen Eingriff in den Verkehr. Wie genau das geregelt werden könne, stehe noch nicht fest, sagt Hüttner: „Wir stimmen uns derzeit mit dem Ordnungsamt und den übergeordneten Behörden ab“, sagt Frank Hüttner.

Darüber hinaus muss das Tiefbauamt noch die Kreuzungen Handwerk-/Industriestraße und Industriestraße/Nord-Süd-Straße umbauen. Auch dafür gelte wieder die Devise, sehr kleinteilige Bauphasen einzurichten, um die Beeinträchtigungen für den Verkehr zu minimieren. Der Vollanschluss der Nord-Süd-Straße an die Breitwiesenstraße dauert planmäßig noch bis August. Restarbeiten wie zum Beispiel Bäume pflanzen können sich dann noch bis in den Herbst hinziehen. Der Gemeinderat hat für das Projekt 2,2 Millionen Euro im aktuellen Doppelhaushalt zur Verfügung gestellt.

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