Vor dem geplanten Neubau der Aichtalbrücke im Kreis Esslingen muss der Baugrund untersucht werden. Das führt vom 6. November bis 3. Dezember auf der B 312 zu Verkehrsbehinderungen.

Der Bund will in den kommenden Jahren in Baden-Württemberg 31 marode Brücken neu bauen – darunter auch die Aichtalbrücke im Zuge der Bundesstraße 312. Die Bauarbeiten werden zwar frühestens im Jahr 2028 beginnen, doch schon jetzt laufen die Vorbereitungen: Erneut stehen nun Erkundungsbohrungen an. Wegen dieser Arbeiten kommt es auf der viel befahrenen Strecke in den kommenden Wochen zu Verkehrsbehinderungen.

 

Wie das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) mitteilt, sind „als Grundlage für die nächsten Planungsschritte“ weitere Baugrunduntersuchungen erforderlich. Dieses sollen am Donnerstag, 6. November, beginnen und den Angaben zufolge voraussichtlich bis zum 3. Dezember dauern. „Hierfür ist eine halbseitige Sperrung des Verkehrs erforderlich“, heißt es. Denn die geotechnischen Untersuchungen werden im Fahrbahnbereich der B 312 durchgeführt.

Ampelregelung auf Aichtalbrücke: Staugefahr im Kreis Esslingen

Die gute Nachricht für Autofahrer lautet: Die vielbefahrene Bundesstraße auf der Brücke über die Aich muss hierfür nicht gesperrt werden. Der Verkehr wird mit Hilfe von Ampeln geregelt. „Dadurch kann es zeitweise zu verkehrlichen Einschränkungen kommen“, räumt die Behörde ein. Was nichts anderes heißt, als dass mit Stau zu rechnen ist. Zudem müssen Untersuchungen auf Privatgrundstücken im Zeitraum von Montag, 10. November, bis voraussichtlich Mittwoch, 3. Dezember, vorgenommen werden. Die betroffenen Eigentümer seien bereits informiert worden.

Die Aichtalbrücke, ein Bauwerk aus dem Jahr 1960, muss neu gebaut werden. Denn es wurde in Spannbetonbauweise errichtet – und nach dem Einsturz der in gleicher Weise erbauten Dresdner Carolabrücke im September 2024 in eine Risikogruppe eingeordnet. Ihr Neubau wird vom Land vorangetrieben, da sie als wichtiger Verkehrsknotenpunkt gilt. Sie ist eine von 15 Brücken in Baden-Württemberg, die in den nächsten Jahren durch Neubauten ersetzt werden sollen.