Staugefahr in Stuttgart-Süd B 14 bleibt nach Rohrbruch ein Nadelöhr

Hier bleibt die Strecke vorerst nur einspurig: Die Hauptstätter Straße (B 14) im Stuttgarter Süden. Foto: SDMG
Hier bleibt die Strecke vorerst nur einspurig: Die Hauptstätter Straße (B 14) im Stuttgarter Süden. Foto: SDMG

Das wird die Autofahrer plagen: Die Hauptstätter Straße, die als B 14 durch den Stuttgarter Süden zum Heslacher Tunnel führt, bleibt bis Anfang Oktober ein Nadelöhr. So lange sollen die Reparaturen nach einem Wasserrohrbruch dauern, so lange bleibt eine Spur gesperrt.

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Stuttgart - Keine erfreulichen Aussichten für Autofahrer: Die Hauptstätter Straße, die als B 14 durch den Stuttgarter Süden zum Heslacher Tunnel führt, bleibt nach dem Wasserrohrbruch vom Montag noch bis Anfang Oktober eine Engstelle mit höchster Staugefahr. Das wurde nach einer Besichtigung der Schadensstelle am Dienstag bekannt. Eine Fahrspur stadtauswärts muss gesperrt bleiben. Nicht etwa, weil der Asphalt beschädigt ist. „Sondern für die Baustelle, aus Platz- und Sicherheitsgründen“, sagt Hans-Jörg Gros­curth, Sprecher der Netze BW.

Am Montag hatte es in der Hauptstätter Straße in der Nähe von Marienplatz und Heslacher Tunnel einen Wasserrohrbruch unter einem Gehweg gegeben – der vierte Rohrbruch in Stuttgart im September. Das letztlich nicht die eigentliche Wasserleitung, sondern nur ein Hausanschluss betroffen war, dürfte den Verkehrsteilnehmer wenig trösten. Denn um den Wasserschaden im Gehweg und am Hausanschluss zu reparieren, rechnen Netze BW, Tiefbauamt und Sachverständige mit etwa zehn Tagen. In dieser Zeit muss der bisher blockierte Fahrstreifen stadtauswärts weiter gesperrt bleiben, um den Bauarbeitern Platz für ihre Gerätschaften zu verschaffen.

Die Strecke am Feierabend ohnehin stauträchtig

Der Streckenabschnitt gilt im Feierabendverkehr ohnehin als besonders stauträchtig, weil zwei Fahrspuren nach der Kreuzung am Marienplatz in den einspurigen Heslacher Tunnel einmünden. Den Verantwortlichen ist dies bekannt: „Die Netze BW und die beauftragten Baufirmen bemühen sich, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten“, sagt Groscurth. Vielleicht wird’s noch was vor dem langen Wochenende des Tags der Deutschen Einheit.




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