Stauhauptstadt Stuttgart Schon wieder ist die Schwabenmetropole ganz vorn

Ein bekanntes Bild - Stau in Stuttgart. Jetzt ergibt eine Studie: Nirgends steht man länger. Foto: 7aktuell.de/Gerlach 9 Bilder
Ein bekanntes Bild - Stau in Stuttgart. Jetzt ergibt eine Studie: Nirgends steht man länger. Foto: 7aktuell.de/Gerlach

Stuttgart ist Deutschlands Stau-Metropole Nummer eins: Nirgends steht man in Deutschland länger. Im europäischen Vergleich steht die Landeshauptstadt damit an Platz zwölf - vor Metropolen wie London oder Wien.

Digital Unit : Theresa Schäfer (the)
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Stuttgart - Wir können alles - besonders gut offenbar im Stau stehen: Erneut ist Stuttgart die Stauhauptstadt Deutschlands. Das hat eine Studie des Navi-Herstellers TomTom ergeben. In der Landeshauptstadt dauern Fahrten bei Verkehrsbehinderungen 30 Prozent länger als wenn alles fließt. Ein Beispiel: Für eine Fahrt, die normalerweise 30 Minuten dauern würde, braucht man im Schnitt neun Minuten länger.

Im Feierabendverkehr brauchen Stuttgarter sogar 67 Prozent länger, morgens müssen die Autofahrer 54 Prozent mehr Zeit einplanen. So werden Baustellen an Einfahrtsstraßen in den Talkessel - wie momentan auf der Karl-Kloß-Straße - zur Geduldsprobe.

Besonders Dienstagmorgens und Donnerstagabends müssen Autofahrer in der Schwabenmetropole Geduld beweisen. Am besten kommt man in Stuttgart laut der TomTom-Studie am Freitagmorgen und am Montagabend durch.

Stuttgart vor London oder Wien

Im europäischen Vergleich belegt Stuttgart in Sachen Stau immerhin Platz zwölf - vor Metropolen wie London, Berlin oder Wien; hinter Moskau, Istanbul, Paris oder Stockholm.

An Platz zwei im deutschen Vergleich liegt Hamburg (29 Prozent), dann folgen Berlin (28 Prozent) und München (24 Prozent).

Schon im Frühjahr war Stuttgart der unliebsame Titel "Stauhauptstadt Deutschlands" verliehen worden. Damals hatte OB Fritz Kuhn gesagt: "Da gibt es nur eins: weniger Autos im Kessel. Ich habe das klare Ziel, den Anteil der Autos im Kessel um 20 Prozent zu senken, was aber nicht von heute auf morgen geht."

Die komplette Studie zum Download




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