Stechmücke in Baden-Württemberg So soll die Asiatische Tigermücke bekämpft werden

So sieht sie aus: Die asiatische Tigermücke. Foto: dpa/James Gathany
So sieht sie aus: Die asiatische Tigermücke. Foto: dpa/James Gathany

Sie sind nicht mehr als zehn Millimeter groß, schwarz-weiß gemustert und ziemlich lästig. Asiatische Tigermücken sind in Teilen Süddeutschlands auf dem Vormarsch. So will man sie wieder loswerden.

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Speyer - Im Kampf gegen die Asiatische Tigermücke im Südwesten haben die Experten der Organisation Kabs eine Kampagne angekündigt. Um neue, bisher unbekannte Populationen zu entdecken, beginne ab Mitte Juli ein Monitoring innerhalb der Kabs-Gemeinden in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen, teilte die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) in Speyer mit. „Es werden Eiablage-Fallen an zufälligen Standorten aufgestellt. Bis September werden so Stechmücken-Eier abgesammelt und anschließend auf ihre Art bestimmt.“

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Bisher erfolge die Arbeit in betroffenen Mitgliedsgemeinden in einem zweiwöchentlichen Turnus. „Diese hohe Frequenz soll dazu führen, dass es bestmöglich keine unbehandelte Regentonne und so weiter mehr gibt. So soll die Population der exotischen Stechmücke ausgedünnt und letztlich ausgemerzt werden.“

Mücke wird auch aus der Luft bekämpft

Mehr als 90 Städte und Gemeinden im Südwesten haben sich seit 1976 zur Kabs zusammengeschlossen. Die Arbeit der Stechmückenjäger ist aufwendig: Am Boden kämpfen sie sich oft durchs Dickicht, aber viele Brutstätten können nur aus der Luft bekämpft werden. Vom Helikopter aus verteilt die Kabs dann den biologischen Wirkstoff Bti, der die Larven der Blutsauger tötet.

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Ein genereller Ausblick für 2021 sei recht schwierig, hieß es. „Wir sind wie immer stark von Niederschlägen abhängig – zumindest, was die Bekämpfung der Auwald-Stechmücken betrifft. Bisher verlief die Saison aber recht erfolgreich.“

In Baden sollten zuletzt rund 160 Hektar und im Süden der Pfalz etwa 100 Hektar per Helikopter behandelt werden. Auch das Abfliegen kleinerer Flächen rund um Römerberg, Lingental und Ludwigshafen war geplant. Zu Wochenbeginn stand ein Hubschraubereinsatz in Südhessen und Rheinhessen auf dem Plan.

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