Die Umleitung für den Durchgangsverkehr führt weiträumig über Großbottwar oder Kleinbottwar und Rielingshausen. Es gibt keine innerörtliche Umleitung. Anlieger können Nebenstraßen nutzen.
Begonnen hatte das umfangreiche Tiefbauprojekt im Sommer 2025. Ziel der aufwändigen Maßnahme ist es, die Infrastruktur zu erneuern und gleichzeitig die Innenstadt künftig besser vor Starkregen zu schützen und sie damit langfristig gegenüber den Folgen des Klimawandels abzusichern.
Die bestehenden Kanalrohre sind seit Langem unterdimensioniert und stoßen bei starkem Niederschlag regelmäßig an ihre Kapazitätsgrenzen. Insbesondere die Badtorstraße und der Marktplatz stellen mit ihrem Geländetiefpunkt ein Risiko dar.
Um die Situation langfristig zu verbessern, wird in diesem Bereich die gesamte Infrastruktur grundlegend modernisiert und neu dimensioniert. In der Badtorstraße sind die neuen, größer dimensionierten Regen- und Schmutzwasserkanäle, die Gas- und die Wasserleitungen bereits verlegt.
Mehrmonatige Sperrung für wenige Meter
Ab 20. April beginnt der nächste Bauabschnitt des Großprojekts in der Marktstraße, der bis voraussichtlich Mitte/Ende August dauert. Der Bereich ab der Kreuzung Ludwigsburger Straße bis nach der Lammgasse muss vollständig für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Da in diesem Bauabschnitt neben den großen Schmutz- und Regenwasserkanälen viele weitere Leitungen auf engem Raum verlegt werden müssen, ist eine Bauzeit von mehreren Monaten bis ca. Mitte August erforderlich – Stand heute. Im Zuge der Arbeiten wird außerdem die Innenstadt an das bestehende Wärmenetz angeschlossen.
Großräumige Umleitung
Die Umleitung für den Durchgangsverkehr erfolgt wie bei der ersten Sperrung im letzten Sommer weiträumig über Großbottwar oder Kleinbottwar und Rielingshausen. Anlieger können die Baustelle über örtliche Seitenstraßen umfahren. Zu beachten ist, dass von der Marktstraße nicht in die Badtorstraße eingefahren werden kann. Auch die Einfahrt in die Lammgasse muss im Laufe der Bauarbeiten gesperrt werden.
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