Der neue Band mit zwölf Erzählungen des Altmeisters Stephen King ist vordergründig eine Sammlung durchweg gelungener Horrorstories. Aber wie meistens geht es King um mehr als das.

Nachrichtenzentrale : Lukas Jenkner (loj)

So sicher wie die Jahreszeiten wechseln, liegt einmal im Jahr ein neues Buch des US-Autors Stephen King in der Post. Dieser Tage ist der neueste Band erschienen, er heißt in Anlehnung an einen Song von Leonhard Cohen „Ihr wollt es dunkler“ und umfasst zwölf Erzählungen, die von der klassisch-knackigen Short Story bis zum ausgewachsenen Kurzroman reichen. Alles in allem kann die gut 730 Seiten starke Sammlung als Anthologie zur Vermessung US-amerikanischer Befindlichkeiten gelten – das Feld, das Stephen King seit Jahrzehnten abseits der vordergründigen Themen wie menschliche Urängste und das Übernatürliche beackert.