Stickstoffdioxid Wo die Grenzwerte 2018 im Südwesten gerissen wurden

Von red/dpa/lsw 

In Baden-Württemberg wurden im vergangenen Jahr in 13 Städten die Grenzwerte für Stickstoffdioxid überschritten – darunter auch Stuttgart.

Auch die Messstelle am Neckartor in Stuttgart stellte 2018 erhöhte Stickstoffdioxid-Werte fest. Foto: dpa
Auch die Messstelle am Neckartor in Stuttgart stellte 2018 erhöhte Stickstoffdioxid-Werte fest. Foto: dpa

Stuttgart - In 13 Städten in Baden-Württemberg wurden im Jahr 2018 die Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) überschritten.

Stickstoffdioxid ist ein Reizgas und führt laut Umweltbundesamt je nach Stärke und Dauer der Belastung zu Schäden in der Lunge. Der von der EU festgesetzte Grenzwert beträgt 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel.

Wo die Grenzwerte gerissen wurden:

- Mannheim (47),

- Heilbronn (52),

- Backnang (49),

- Esslingen (45),

- Stuttgart (Messstelle Am Neckartor: 71, Messstelle Arnulf-Klett-Platz: 46, Messstelle Hauptstätter Straße 49, Messstelle Hohenheimer Straße: 65),

- Reutlingen (53),

- Tübingen (46),

- Freiburg (50),

- Herrenberg (41),

- Sindelfingen (45),

- Leonberg (45),

- Ludwigsburg (51),

- Mühlacker (47, das Verkehrsministerium bezieht sich hier aber auf den Wert aus 2017; in 2018 waren die gemessenen Werte wegen einer Baustelle in Nähe dieser Messstelle nicht repräsentativ).

Die Angaben in Klammern entsprechen den Stickstoffdioxidwerten in Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel.