Stiftung von Eckart von Hirschhausen Witze-Automaten sollen heilen helfen

Von red/epd 

Ein Kabarettist will dafür sorgen, dass in Krankenhäusern mehr gelacht wird. Deswegen spendet er 15 Witze-Automaten der Stiftung „Humor hilft heilen“ des Fernsehmoderators Eckart von Hirschhausen.

Funktioniert wie ein Kaugummiautomat: Das Gerät spuckt in  Kapseln verpackte Witze aus. (Archivbild) Foto: dpa/Guido Kirchner
Funktioniert wie ein Kaugummiautomat: Das Gerät spuckt in Kapseln verpackte Witze aus. (Archivbild) Foto: dpa/Guido Kirchner

Nürnberg - 15 „Witze-Automaten“ übergibt der fränkische Kabarettist Oliver Tissot dem Arzt und Fernsehmoderator Eckart von Hirschhausen für seine Stiftung „Humor hilft heilen“ (HHH). Mit seiner Spende wolle er dafür sorgen, „dass in Deutschlands Krankenhäusern bald mehr gelacht werden kann“, teilte Tissot am Montag mit. Die Witze-Automaten erhält Hirschhausen am Mittwoch bei der Fachmesse ConSozial in Nürnberg. Alle 15 Apparate sind Spenden von Unternehmen.

Oliver Tissot hatte im vergangenen Jahr den nach eigenen Angaben weltweit ersten Witze-Automat in Nürnberg eingeweiht. Ein umgebauter bunt lackierter Kaugummiautomat, aus dem sich Kapseln herausholen lassen, in denen Witze verpackt sind. Auf diesen Apparat sei Hirschhausen aufmerksam geworden, sagte der Kabarettist.

15 Automaten erhalte die Stiftung HHH, weil der Lachmuskel, der „Zygomaticus“, genau 15 Gesichtsmuskeln anspanne, „darunter auch die des Tränensacks, weshalb wir Tränen lachen können“, erklärte Tissot. Lachen helfe dabei, Schmerzen weniger intensiv wahrzunehmen.