Stiftung Warentest 11 von 15 Laufräder als mangelhaft getestet

Von red/AFP 

Kinder lieben Laufräder: Stiftung Warentest hat die beliebten Zweiräder für Kinder getestet – und in vielen Schadstoffe festgestellt.

Helm auf – und los geht’s: Kinder lieben Laufräder, Stiftung Warentest hat bei einigen Modellen nun Mängel festgestellt. Foto: AdobeStock
Helm auf – und los geht’s: Kinder lieben Laufräder, Stiftung Warentest hat bei einigen Modellen nun Mängel festgestellt. Foto: AdobeStock

Berlin - Mit Schadstoffen belastete Griffe, Sättel und Reifen sind nach Angaben der „Stiftung Warentest“ bei vielen Laufrädern für Kinder ein Problem. Elf von 15 getesteten Rädern bekamen deshalb die Note mangelhaft, wie die Stiftung in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „test“ berichtet. Nur drei Laufräder befanden die Tester für gut.

Drei Laufräder mit Kunststoffreifen schneiden am besten ab

In vielen Griffen, Sätteln und Reifen entdeckten sie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Akut giftig seien die gefundenen Mengen zwar nicht - langfristig könnten sie jedoch auf den Organismus wirken, wenn die Kinder die Stoffe über die Haut aufnehmen. Dies gelte vor allem für die acht Laufräder mit Schadstoffen in Sätteln und an den Griffen, die häufig mit der bloßen Haut berührt werden.

Neben Schadstoffen nahmen die Tester auch Fahreigenschaften, Handhabung sowie Sicherheit und Haltbarkeit der Räder unter die Lupe. Am besten schneiden drei Laufräder mit Kunststoffreifen ab, also keine mit luftbefüllten Gummireifen. „Das ist schade, denn Luftreifen haben mehr Grip, federn und fahren auf unbefestigten Wegen oft besser“, erklärte Testleiter Nico Langenbeck.