Stiftung Warentest Gute Kindersitze für das Auto müssen nicht teuer sein

Von red/AFP 

Stiftung Warentest hat 14 Kindersitze für das Auto auf Herz und Nieren geprüft. Das Ergebnis zeigt: Gute Modelle müssen keine Unsummen kosten. Der Testsieger befindet sich preislich im oberen Mittelfeld.

Gute Kindersitze gibt es auch schon für unter 100 Euro. Foto: dpa/Nicolas Armer
Gute Kindersitze gibt es auch schon für unter 100 Euro. Foto: dpa/Nicolas Armer

Stuttgart - Wer seine Kinder im Auto schützen will, muss nicht unbedingt viel Geld ausgeben: Gute Kindersitze sind laut Stiftung Warentest auch für rund 170 Euro oder weniger zu haben. Beim aktuellen Test von 14 Sitzen schnitten acht gut ab, wie die Stiftung am Dienstag mitteilte. „Sie bieten den Kleinsten Sicherheit bei einem Aufprall von vorn oder von der Seite.“

Sechs Testmodelle erhielten demnach die Note „befriedigend“, keines fiel durch. Im Crashtest stellten die Warentester nach eigenen Angaben „keine massiven Sicherheitsprobleme“ fest, auch beim Schafstofftest waren die Sitze demnach „erfreulich unauffällig“. Die getesteten Kindersitze kosten den Angaben zufolge zwischen 170 und 600 Euro - der Testsieger kostet 400 Euro und ist für Babys und Kleinkinder mit einer Größe von 40 bis 105 Zentimeter gebaut.

Ausprobieren immens wichtig

Die Stiftung Warentest testet regelmäßig gemeinsam mit Verbraucherorganisationen und Automobilclubs Autositze für Kinder aller Altersgruppen. Gute Modelle sind demnach generell sogar „schon für deutlich unter 100 Euro“ zu haben. Die teuersten Autokindersitze kosten bis zu 700 Euro.

„Sonnendach, Kopfstütze, Sitzverkleinerer und Gurtpolster sind manchmal inklusive. Bei anderen Modellen kostet das Zubehör extra“, erklärt die Stiftung Warentest auf ihrer Website. Sie rät Eltern, Sitze im Fachhandel anzuschauen - und ihre Kinder mitzunehmen. „Ausprobieren ist Pflicht.“

Unsere Empfehlung für Sie