Stiftung Warentest Nur eine von 24 Apfelschorlen schneidet „gut“ ab

Von red/AFP 

In einer Überprüfung der Stiftung Warentest hat nur eine von 24 getesten Apfelschorlen die Note „gut“ bekommen. Sieben Produkte fielen durch.

Stiftung Warentest hat 24 Apfelschorlen getestet. (Symbolbild) Foto: dpa
Stiftung Warentest hat 24 Apfelschorlen getestet. (Symbolbild) Foto: dpa

Berlin - Fertige Apfelschorle ist laut Stiftung Warentest nicht zu empfehlen: Im Test von 24 Produkten schnitt nur eines mit der Note „gut“ ab, wie die Zeitschrift „test“ in ihrer neuen Ausgabe berichtet. Diese Schorle vom Discounter war dazu mit 39 Cent pro Liter eine der günstigsten. Bei den anderen bemängelten die Tester etwa zu wenig Aroma, Saft aus verdorbenen Früchten oder eine unsaubere Verarbeitung. Sieben Schorlen im Test bekamen die Note „mangelhaft“, zwei davon, weil sie Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen wie Hefe enthielten. Ursache dafür können laut „test“ nur verdorbene Äpfel oder eine unsaubere Verarbeitung sein.

Bei den anderen fünf mangelhaften Produkten fehlte es an Apfelaroma, weil die Hersteller das Apfelsaftkonzentrat nicht korrekt zu Saft zurückverdünnten. Fertigschorlen sind von Natur aus sehr zuckerhaltig, warnte Stiftung Warentest. Ein halber Liter weist demnach im Schnitt 28 Gramm Zucker auf - das seien neun Zuckerwürfel. Als Durstlöscher taugten Apfelschorlen daher nur hin und wieder.