Stimmen zum Spiel VfB gegen Cottbus „Schön war es nicht“

Von pma 

Der VfB Stuttgart zittert sich weiter: Im DFB-Pokal konnten die Roten erst nach Verlängerung und Elfmeterschießen gegen Viertligist Energie Cottbus bestehen. Wir haben die Stimmen zum Spiel.

Energies Marc Stein (l.) und Stuttgarts Simon Terodde kämpfen um den Ball. Foto: dpa 12 Bilder
Energies Marc Stein (l.) und Stuttgarts Simon Terodde kämpfen um den Ball. Foto: dpa

Cottbus - Aufsteiger VfB Stuttgart ist im DFB-Pokal nur ganz knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt und hat eine höchst durchwachsene Generalprobe für das Comeback in der Bundesliga gegeben.

In der ersten Runde mühte sich die Mannschaft von Trainer Hannes Wolf bei Regionalligist Energie Cottbus zu einem 4:3 im Elfmeterschießen. Nach der Verlängerung hatte es 2:2 (2:2, 0:2) gestanden. Der Energie-Spieler Benjamin Förster setzte den entscheidenden Elfmeter neben das Tor – und brachte die Schwaben damit eine Runde weiter.

Was sagen die Akteure selbst zur Partie? Hier gibt es die Stimmen zum Spiel:

VfB-Kapitän Christian Gentner: „Das war ein typisches Spiel der ersten Pokalrunde. Wir wollten hier nicht als Erstligist ausrutschen und das ist uns geglückt. Wenn wir am Ende bis nach Berlin kommen, fragt keiner mehr nach dem Wie. Schön war es nicht.“

VfB-Stürmer Simon Terodde: „Wir sind zufrieden, dass wir zurückgekommen sind. Wir haben Moral bewiesen gegen einen starken Gegner. Cottbus hat nur auf unsere Fehler gewartet.“

VfB-Trainer Hannes Wolf: „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir weiter im DFB-Pokal weiter spielen dürfen. Bei 0:2 werden dann auch einfache Dinge schwierig. Hinten raus war Cottbus die bessere Mannschaft und sie hätten den Sieg verdient gehabt. Großes Kompliment an den Gegner. Berlin wird ein ganz anderes Spiel. Das ist eine andere Konstellation. Auch personell wird sich einiges tun.“

Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz: „Heute habe ich den Fußball zwischendurch gehasst, obwohl ich ihn so sehr liebe. Eine Einzelaktion bringt den VfB zurück, dann dieses blöde Eigentor. Meine Mannschaft hat das Ausscheiden heute nicht verdient, sie hat fantastisch gespielt.“

VfB-Torwart Ron-Robert Zieler: „Wir haben uns in der Halbzeit vorgenommen, dass wir das Ding noch drehen. Das ist uns insgesamt gelungen, auch wenn wir bis ins Elfmeterschießen mussten.“

Zieler zu seinem neuen Status als Nummer eins: “Der Trainer hat es mir erst heute Mittag gesagt. Ich freue mich über das Vertrauen und möchte es nun zurückzahlen. Ich freue mich auf jede kommende Aufgabe.“

Hier gibt’s den Liveticker der Partie zum Nachlesen.

VfB Stuttgart - 1. Bundesliga

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