Nach dem 4:1 des VfB Stuttgart gegen Maccabi Tel Aviv haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Am 6. Spieltag der Europa League empfing der VfB Stuttgart das Team von Maccabi Tel Aviv. Nach dem 4:1-Erfolg hat das Team von Sebastian Hoeneß nunmehr 12 Punkte auf der Habenseite. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Mit der ersten Halbzeit waren wir sehr zufrieden. Wir sind das Spiel fokussiert und konzentriert angegangen. Mit einem 2:0 gehen wir in die Pause, das hätte durchaus auch höher ausfallen können. Das Gegentor im zweiten Durchgang war sicher ärgerlich. Daher war es wirklich gut, am Ende noch das 4:1 zu machen. So gehen wir mit einem guten Gefühl aus dem Spiel. Mit 12 Punkten sollten wir zumindest die Play-offs sicher erreicht haben. Im neuen Jahr wollen wir dann die ganz interessanten Plätze angreifen.“
Maccabi-Trainer Žarko Lazetić: „Die Stuttgarter sind sehr gut mit dem Ball und waren auch gleich sehr aggressiv. Sie haben sich dann mit dem 1:0 belohnt für ihre gute Spielweise. Wir hatten in der zweiten Halbzeit unsere Chancen, um näher ran zu kommen. Aber am Ende geht der Sieg für den VfB vollkommen in Ordnung. Für uns gilt es jetzt, dass wir uns auf unsere Aufgaben in der Liga konzentrieren.“
VfB-Profi Maximilian Mittelstädt: „Ich freue mich natürlich über mein Premierentor im Wettbewerb. Am Ende war wichtig, dass wir das Spiel gewonnen haben, um oben dran zu bleiben in der Europa League. Das war eine gute Mannschaftsleistung und ein verdienter Sieg.“
VfB-Torhüter Alexander Nübel: „Der Sieg ist sehr sehr wichtig. Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, aber in der zweiten Halbzeit haben wir mal wieder nicht konsequent durchgespielt und den Gegner eingeladen. So bleibt das Spiel ein wenig offen. Da kann man ein paar Sachen rausziehen, die wir nicht gut machen und verbessern müssen.“
VfB-Stürmer Deniz Undav: „Ich bin nicht zufrieden. Wir haben nach dem 3:0 fahrig gespielt, obwohl wir die Dinge klar angesprochen haben. Da wollte wieder jeder irgendwas machen, anstatt sich an den Plan zu halten. Das ärgert mich. Wir wollten das vermeiden. Wir lassen uns gehen, spielen locker. Wir hätten viel dominanter auftreten können, vielleicht müssen, um das klarer hier zu spielen. Darüber bin ich nicht erfreut.“
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Wir haben die Pflichtaufgabe erfüllt. Auch wenn wir zu Beginn nicht die ganz klare Dominanz hatten, haben wir entsprechend der Erwartung unsere Aufgabe heute souverän erfüllt.“
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