Nach dem 1:2 des VfB Stuttgart gegen den FC Porto haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League ist der VfB Stuttgart gegen das Team des FC Porto angetreten. Nach einer hitzigen Partie musste sich das Team von Trainer Sebastian Hoeneß mit 1:2 geschlagen geben. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Glückwunsch an Porto zum heutigen Sieg – nach dem ersten Spiel wohlgemerkt. Wir kommen gut in die Partie, haben eine gute Energie. Mit dem Lattenschuss nach 20 Minuten wechselte das Momentum auf Portos Seite. Nach dem Rückstand mussten wir uns schütteln und machen das 1:2. Gegen Porto bekommst du nicht reihenweise Chancen, dennoch hätten wir nach der Pause präziser sein müssen. Was mich wirklich ärgert, sind die acht Minuten – weil wir da kurzzeitig den Kopf verloren haben. Ich möchte meiner Mannschaft trotzdem ein Kompliment machen für einen sehr mutigen Auftritt. Das war die Analyse für das Hinspiel – mal sehen, wie diese nach dem Rückspiel ausfällt. Das Ding ist noch lange nicht vorbei.“
Porto-Coach Francesco Farioli: „Gegen einen solchen Gegner muss man die Intensität extrem hoch halten. Wir hätten sicher noch besser spielen können, aber das Ergebnis zählt und wir haben uns eine gute Ausgangslage erarbeitet.“
VfB-Spieler Maximilian Mittelstädt: „Die Mentalität der Portugiesen war ein Stück weit dreckig und eklig. Das ist schwierig zu bespielen. Aber wir werden es im Rückspiel genauso angehen. Porto hat gezeigt, dass man sich auf dem Niveau keine Fehler erlauben darf. Aber nächste Woche sind wir dran.“
VfB-Stürmer Deniz Undav: „Wir müssen genauso eklig sein, genauso provozieren und dürfen uns nicht alles gefallen lassen. Ich glaube, dann kannst du gegen die gewinnen, weil sie fußballerisch nicht besser sind als wir. Sie sind halt ekliger, haben die Fehler ausgenutzt und arbeiten dann alle zusammen nach hinten. Deswegen kassieren sie auch so wenig Gegentore in der Liga. Wir müssen einfach schnellstmöglich diese Fehler abstellen und dann auch gegen solche Gegner bestehen.“
VfB-Profi Angelo Stiller: „Ich habe selten eine Mannschaft gesehen, die so auftritt. Ich weiß nicht, ob sie es nötig haben. Sie führen gerade, aber es ist erst Halbzeit. Wir werden am Donnerstag alles geben. Klar ist auf jeden Fall: Wir liegen ein Tor hinten. Das wollen wir von Anfang an zeigen. Ich glaube, heute haben wir ein gutes Spiel gemacht. Wir haben nicht gewonnen. Aber wie gesagt, es ist Halbzeit. Wir müssen am Donnerstag nächste Woche alles geben und dann hoffentlich weiterkommen.“
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Wir waren von Beginn an gut drin und aggressiv. Doch dann gab es die beiden Fehlersequenzen, den Doppelschlag. Der änderte im Grunde das ganze Spiel. Wir sind gut aus der Kabine gekommen, waren energetischer und haben versucht, unser Hausrecht mehr durchzusetzen. Wir hatten eine gute Physis und erzielen eigentlich auch den Ausgleich, der leider nicht zählte. Am Ende haben wir verloren. Das macht die Ausgangslage nicht leichter – aber auch nicht aussichtslos.“
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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.