Stimmen zum VfB Stuttgart gegen Erzgebirge Aue „Wir haben hier eine Festung aufgebaut“

Von  

Der VfB Stuttgart hat gegen Erzgebirge Aue den nächsten souveränen Heimsieg gefeiert. Das sagen die Spieler und Verantwortlichen des schwäbischen Zweitligisten nach dem 3:0-Erfolg gegen die Sachsen.

Jubel bei den Spielern des VfB Stuttgart nach dem 3:0-Sieg gegen Erzgebirge Aue. Foto: dpa/Tom Weller 9 Bilder
Jubel bei den Spielern des VfB Stuttgart nach dem 3:0-Sieg gegen Erzgebirge Aue. Foto: dpa/Tom Weller

Stuttgart - 3:0 gegen den 1. FC Heidenheim, 3:0 gegen Erzgebirge Aue. Der VfB Stuttgart macht derzeit vor heimischem Publikum einen souveränen Eindruck. Gegen die Sachsen erzielten Daniel Didavi (2) und Mario Gomez die Tore für das Team von Trainer Pellegrino Matarazzo.

Lesen Sie hier die Einzelkritik zum 3:0-Erfolg des VfB gegen Aue.

Nach der Partie haben sich die Spieler und Verantwortlichen zum Geschehen auf dem Rasen geäußert. Wir tragen die Stimmen der Akteure aus den Katakomben der Mercedes-Benz Arena zusammen.

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo:

„Vor dem Spiel hatte ich gesagt, dass ich auch ein dreckiges 1:0 nehmen würde – nun nehmen wir ein dreckiges 3:0 mit. Das Spiel war wie erwartet zäh, es war heute ein dickes Brett zu bohren. Aue ist teils mit sechs Spielern in der Abwehrkette gestanden. Mit der ersten Halbzeit bin ich unzufrieden, aber ich bin auch dankbar, dass wir da durch eine Standardsituation in Führung gegangen sind. In der zweiten Halbzeit haben wir es gut gemacht, auch wenn wir uns nur wenige Chancen herausgespielt haben. Das 3:0 zeigt dann, wie geschlossen die Mannschaft ist, dass Hamadi in dieser Situation zu Mario abspielt. Unterm Strich bin ich zufrieden mit dem Ergebnis, wir sind auf einem guten Weg.“

Erzgebirge-Coach Dirk Schuster:

„Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft einverstanden. Wir haben uns teuer verkauft und eine gute Balance gefunden zwischen Abwehrverhalten und dem Mut nach vorne zu spielen. Wir haben in der Defensive gut gearbeitet und in der ersten Hälfte nur zwei Chancen des VfB aus dem Spiel heraus zugelassen. Da ist es sehr ärgerlich, dass wir bei den beiden Gegentoren mithelfen. Beim ersten rutschen wir weg, beim zweiten verlieren wir leichtsinnig den Ball. In der zweiten Hälfte hatten wir eine Riesenchance zum 1:2 – ich hätte gerne gesehen, was in den Schlussminuten hier los gewesen wäre, wenn wir das Tor gemacht hätten.“

Lesen Sie hier: Warum es Wataru Endo zum Schnäppchenpreis gibt

VfB-Doppeltorschütze Daniel Didavi:

„Wir haben nicht schlecht gespielt, aber auch nicht gut. Uns fehlt es noch an der Schnelligkeit und Zielstrebigkeit. Aber wenn wir unsere Heimspiele weiter gewinnen und auch auswärts endlich mal was holen, führt kein Weg an uns vorbei.“

VfB-Torhüter Gregor Kobel:

„Es war resultatsmäßig ein sehr gutes Spiel und der Sieg ist wichtig für das Selbstvertrauen. Wir haben heute die Räume eng gemacht und wenig zugelassen. Es gab auch schwächere Phasen im Spiel, aber das ist ein Stück weit nachvollziehbar wegen der vielen Spiele in den letzten zwei Wochen.“

VfB-Spieler Atakan Karazor:

„Wir haben bewiesen, dass wir auch gegen solche Mannschaften gut aussehen können. Auch wenn das sicherlich nicht unser bestes Spiel war, haben wir hier eine Festung aufgebaut.“