Stimmen zum VfB Stuttgart „Wir müssen vorne kaltschnäuziger werden“

Philipp Förster vergab zwei Großchancen und sein Treffer wurde vom VAR aberkannt. Am Ende fehlte dem VfB – und allen voran Förster  – die Kaltschnäuzigkeit und Effizienz, wie er auch selbst bemängelte. Foto: Baumann 11 Bilder
Philipp Förster vergab zwei Großchancen und sein Treffer wurde vom VAR aberkannt. Am Ende fehlte dem VfB – und allen voran Förster – die Kaltschnäuzigkeit und Effizienz, wie er auch selbst bemängelte. Foto: Baumann

Nach dem 1:3 im Südgipfel zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC Bayern München haben sich die Beteiligten zur Partie in der Stuttgarter Arena geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.

Digital Unit: Philipp Maisel (pma)

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat gegen den FC Bayern München am 9. Spieltag in der Fußball-Bundesliga mit 1:3 verloren. Die zwischenzeitliche Führung reichte den Schwaben nicht für mehr.

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Nach der Begegnung in der Stuttgart Arena haben sich die beteiligten Akteure zum Spiel geäußert. Wir haben die Stimmen zum Spiel zusammengetragen.

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo:

„Ich glaube, wir haben über 90 Minuten ein gutes Spiel unserer Mannschaft gesehen. Wir mussten am Anfang eine Druckphase des FC Bayern überstehen, kamen aber gut in die Partie und gehen dann auch in Führung, hätten diese durch Philipp Förster auch erhöhen können. Dann gab es die eine oder andere VAR-Entscheidung, die unglücklicherweise gegen uns gepfiffen wird. Am Ende hat man zwei Mannschaften gesehen, bei denen die Effizienz den Unterschied gemacht hat. Ich glaube, wenn wir weiter so intensiv Fußball spielen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir uns endlich mal wieder belohnen.“

FCB-Trainer Hansi Flick:

„Ich weiß, dass wir besser spielen können und heute nicht unser bestes Gesicht gezeigt haben. Wir müssen uns die Siege aktuell hart erarbeiten und gewinnen keinen Schönheitspreis. Daher bin ich unterm Strich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und dem Umstand, dass wir die drei Punkte mitnehmen können. Jetzt schauen wir morgen, wer alles Blessuren davongetragen hat und versuchen, etwas durchzuatmen und für Madrid einen schlagkräftigen Kader zusammenzustellen.“

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VfB-Kapitän Gonzalo Castro:

„Wir hätten in der einen oder anderen Situation mehr Glück gebraucht, dann wäre die eine oder andere Entscheidung vielleicht anders ausgefallen. Aber man muss auch klar sehen – wenn wir weiter so auftreten, so couragiert spielen, dann müssen wir uns am Ende keine Sorgen machen.“

VfB-Spieler Philipp Förster:

„Wir haben wie schon die Wochen zuvor eine gute Leistung gezeigt. Ich glaube, wir sind auf einem sehr guten Weg. Wir spielen gut, erarbeiten uns Torchancen – müssen aber vorne kaltschnäuziger werden. Das war auch das, was mir bei den beiden Chancen gefehlt hat. Bei meinem Treffer sehe ich auch, dass Tanguy Manuel Neuer berührt, aber ob man das pfeifen muss, weiß ich nicht. Es ist vielleicht eine etwas zu harte Entscheidung.“

FCB-Spieler Thomas Müller:

„In England sagt man: Du musst es auch an einem windigen Abend in Stoke zeigen können. Heute war es zwar nicht windig und Stuttgart ist nicht Stoke, aber sie haben in den letzten Wochen sehr gut gespielt und uns heute alles abverlangt.“

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Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.




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