Stimmen zur VfB-Niederlage beim HSV „Auswärts punkten wir nicht, das tut weh“

Von red 

Die Enttäuschung war groß bei den Protagonisten des VfB Stuttgart nach der Niederlage beim HSV. Hier haben wir die Stimmen zum Spiel für Sie gesammelt.

Der VfB  Stuttgart hat beim HSV mit 1:3 verloren. Foto: dpa 13 Bilder
Der VfB Stuttgart hat beim HSV mit 1:3 verloren. Foto: dpa

Hamburg/Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat beim HSV erneut eine Auswärtsniederlage erlitten – es war die fünfte im fünften Spiel.

Und doch hielt das Team von Trainer Hannes Wolf bis Mitte der 2. Halbzeit gut mit, wenn man bedenkt, dass die Schwaben nach dem unberechtigten Platzverweis für Dzenis Burnic ab der 13. Minute in Unterzahl agierten.

Am Ende wurde der VfB Stuttgart dann doch ziemlich deutlich mit 1:3 nach Hause geschickt.

Hier haben wir die Stimmen zum Spiel für Sie gesammelt:

VfB-Coach Hannes Wolf: „Wir hatten eine gute Trainingswoche gehabt und uns viel für dieses Spiel vorgenommen. Wir sind dann auch gut ins Spiel gekommen und hatten eine gute Chance zur Führung. Nach dem Platzverweis – es war ganz klar keine gelb-rote Karte – war es dann ein anderes Spiel. Kurz nach dem Platzverweis bekommen wir ein unglückliches Gegentor, gehen dann aber auch dank Ron-Robert Zieler nur mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Nach dem Ausgleich haben wir es nicht geschafft, den HSV dauerhaft von unserem Tor fernzuhalten. Trotz der Niederlage bin ich zufrieden mit der kämpferischen Einstellung, wir haben alles versucht.“

VfB-Profi Dennis Aogo: „Wir sind gut ins Spiel gekommen und hatten die große Möglichkeit in Führung zu gehen. Es ist unglaublich hart, wenn du beim zweiten Foul und dann auch noch bei so einer Situation Gelb-Rot bekommst. Der Platzverweis hat das Spiel verändert. Trotzdem haben wir den Ausgleich erzielt und uns dann vorgenommen, diesen möglichst lange zu halten, um vielleicht am Ende den Siegtreffer zu erzielen. Nach dem Doppelschlag des HSV war das Spiel jedoch quasi entschieden.“

VfB-Keeper Ron-Robert Zieler: „Wenn du 80 Minuten lang hinterherlaufen musst, macht es das Ganze natürlich nicht einfacher. Wir haben es ja letzte Woche bei unserem Spiel gegen Freiburg gesehen, wie schwierig es für eine Mannschaft ist, so lange in Unterzahl zu spielen. Ich denke, man ist sich einig, dass das keine gelb-rote Karte war. Vielleicht wäre das Spiel anders verlaufen, wenn wir in Führung gegangen wären, wir hatten eine gute Möglichkeit dazu. So etwas wie beim 0:1 darf natürlich nicht passieren. Es war ein eigentlich harmloser Schuss, der dann aber etwas anders aufgesprungen ist – das soll aber nichts entschuldigen.“

VfB-Abwehrmann Timo Baumgartl: „Wir waren nach dem 1:1 dran gewesen, aber es ist das alte Lied: Auswärts punkten wir nicht, das tut weh.“

VfB-Stürmer Daniel Ginczek: „In Unterzahl ist es brutal schwer, einfach nur hinterher zu laufen, da wirst du ausgespeilt von links nach rechts und läufst nur hinterher. Wenn ich die Chance zum 1:0 nutze, läuft das Spiel anders.“

HSV-Trainer Markus Gisdol: „Wir waren auch schon vor dem Platzverweis gut im Spiel drin. Es ist ja oft undankbar, wenn du nach dem 1:1 gegen zehn Mann spielen musst. Wir haben das aber gut gelöst. Wir haben die Räume, die uns die Stuttgarter geboten haben, gut genutzt, haben geduldig gespielt und uns dadurch einen verdienten Sieg gesichert.“

VfB Stuttgart - 1. Bundesliga

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