Straßburg Nach „böswilligem Anruf“ – Bahnhof muss evakuiert werden

Der Bahnhof in Straßburg wird nach einem Fehlalarm evakuiert. Foto: AP
Der Bahnhof in Straßburg wird nach einem Fehlalarm evakuiert. Foto: AP

Nach dem Attentat auf den Straßburger Weihnachtsmarkt hat es am Donnerstagabend eine erneute Schrecksekunde gegeben. Wegen eines verdächtigen Anrufs musste der Bahnhof von Straßburg evakuiert werden. Hunderte Reisende kamen nicht weiter.

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Straßburg - Gut zwei Wochen nach dem tödlichen Terroranschlag ist der Straßburger Hauptbahnhof am Donnerstag wegen eines falschen Alarms evakuiert worden. Nach einem „böswilligen Anruf“ seien Polizei und Sprengstoffexperten im Einsatz, schrieb die Polizei am Donnerstagabend auf Twitter.

Der Nachrichtensender France Info berichtete unter Berufung auf Frankreichs Bahnbetreiber SNCF, es habe sich um einen Bombenalarm gehandelt.

Hunderte Reisende kamen nicht weiter

Etliche Züge waren von der Sperrung betroffen, Hunderte Reisende sammelten sich auf dem Bahnhofsvorplatz. Knapp zwei Stunden später gab die Polizei Entwarnung. „Falscher Alarm“, schrieb sie - die Zweifel seien ausgeräumt worden, der Zugverkehr laufe wieder an.

Der Anschlag in der Innenstadt der Elsass-Metropole am 11. Dezember hatte fünf Menschen aus dem Leben gerissen, mehrere wurden verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde zwei Tage später in Straßburg bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet.




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