Streik im Corona-Hotspot Warnstreiks legen Nahverkehr in Esslingen lahm

Von red/dpa 

In Esslingen und anderen Städten in Baden-Württemberg stehen am Donnerstagmorgen die Busse still. Insgesamt 1000 Beschäftigte sollen sich an den Warnstreiks beteiligt haben.

Die Gewerkschaft fordert  Entlastungstage, bessere Überstundenregelungen und mehr Urlaubsgeld. Foto: dpa/Benjamin Beytekin
Die Gewerkschaft fordert Entlastungstage, bessere Überstundenregelungen und mehr Urlaubsgeld. Foto: dpa/Benjamin Beytekin

Konstanz - Warnstreiks haben am Donnerstag den kommunalen Nahverkehr in Konstanz und Esslingen ausgebremst. Dort fuhren von Beginn der Frühschicht an keine Busse, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi mitteilte.

Auch Bodensee-Pendler mussten mehr Zeit einplanen: Der Fährbetrieb zwischen Meersburg und Konstanz sollte ganztägig stillstehen. In Stuttgart, Heilbronn, Karlsruhe und Baden-Baden streikten zudem Beschäftigte in der Fahrkartenkontrolle, den Werkstätten, Kundenzentren sowie auch in Teilen der Verwaltung.

1000 Beschäftigte im Warnstreik

Insgesamt beteiligten sich den Angaben zufolge knapp 1000 Beschäftigte. Man hätte in sieben Städten alles lahmlegen können, aber wolle die Bevölkerung wie angekündigt weniger belasten, sagte der Verdi-Sprecher.

Für die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr fordert die Gewerkschaft unter anderem Entlastungstage, bessere Überstundenregelungen und mehr Urlaubsgeld. Hier ist die nächste Verhandlungsrunde für den 3. November geplant.

Parallel finden Warnstreiks im öffentlichen Dienst statt - Schwerpunkt am Donnerstag ist Ulm.




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