Streik in Baden-Württemberg Post-Beschäftigte legen Arbeit erneut nieder

Von red/ dpa/ lsw 

Auch am Samstag legen Hunderte Post-Beschäftigte in Teilen Baden-Württembergs ihre Arbeit nieder. Der Schwerpunkt liegt, nach einem Tag Streikpause, vor allem bei der Paketzustellung.

Die nächste Verhandlungsrunde ist Ende September geplant. Foto: dpa/Moritz Frankenberg
Die nächste Verhandlungsrunde ist Ende September geplant. Foto: dpa/Moritz Frankenberg

Stuttgart - Nach einem Tag Streikpause im Tarifkonflikt bei der Post haben am Samstag in Baden-Württemberg erneut hunderte Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt. Laut Gewerkschaft Verdi beteiligten sich rund 600 Menschen an Warnstreiks in Freiburg, Efringen-Kirchen, Salem, Bad Wurzach, Herbrechtingen, Aalen, Holzgerlingen, Waiblingen, Mannheim, Tübingen und Singen. Der Schwerpunkt habe diesmal auf der Paketzustellung gelegen, sagte Andreas Henke, Pressesprecher Verdi Landesbezirk Baden-Württemberg. „Das Gros der Belegschaft dort ist im Arbeitskampf“, sagte er.

Lesen Sie hier: Verdi will am Krisengewinn der Post teilhaben

Die Gewerkschaft hatte bereits am Mittwoch und Donnerstag zu Aktionen im Land aufgerufen. Daran hatten sich den Angaben zufolge etwa 800 Post-Beschäftigte beteiligt. Gestreikt wurde dabei unter anderem in den Briefverteilzentren Reutlingen und Villingen-Schwenningen, Karlsruhe, Heilbronn und Mannheim. „Mit weiteren Maßnahmen ist zu rechnen bis zur nächsten Verhandlungsrunde“, sagte Henke. Sie ist für den 21. und 22. September geplant.

Verdi fordert für die rund 140 000 Tarifbeschäftigten eine lineare Erhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zudem verlangt Verdi für die Auszubildenden und Dual-Studierenden eine monatliche Erhöhung um 90 Euro.

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