Streiks in der Region Stuttgart Wieder Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg

Von red/dpa/lsw 

Beschäftigte im öffentlichen Dienst setzen ihre Warnstreiks im Südwesten fort. Für Mittwoch kündigte Verdi Warnstreiks in Krankenhäusern in Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen und Markgröningen sowie Schorndorf und Winnenden an.

Verdi fordert für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen 4,8 Prozent mehr Lohn. Foto: dpa/Martin Schutt
Verdi fordert für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen 4,8 Prozent mehr Lohn. Foto: dpa/Martin Schutt

Stuttgart - Beschäftigte im öffentlichen Dienst haben am Dienstag ihre Warnstreiks im Südwesten fortgesetzt. In Stuttgart legten nach Angaben der Stadt mehr als 400 Mitarbeiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts sowie der Abfallwirtschaft die Arbeit nieder.

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Im Kreis Göppingen waren Stadtverwaltung Kitas und Kliniken betroffen. Warnstreiks gab es auch in Rastatt und Baden-Baden. Insgesamt beteiligten sich nach Angaben der Gewerkschaft Verdi mehr als 600 Mitarbeiter.

Warnstreiks in Krankenhäusern angekündigt

Verdi fordert für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen 4,8 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 150 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeber haben in den ersten zwei Verhandlungsrunden noch kein Angebot vorgelegt. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.

Für Mittwoch kündigte Verdi Warnstreiks in Krankenhäusern in Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen und Markgröningen (beide Kreis Ludwigsburg) sowie Schorndorf und Winnenden (beide Rems-Murr-Kreis) an.




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