ExklusivLuftreinhaltung in Stuttgart Umwelthilfe denkt an Fahrverbote für Euro-6-Diesel

Von Jörg Nauke 

Die Deutsche Umwelthilfe stuft das Verhalten des Stuttgarter Oberbürgermeisters Fritz Kuhn weiter als rechtswidrig ein – und erwägt weitere Fahrverbotsforderungen. Anwohner kritisieren unterdessen die Filtersäulen.

Entlang der Hohenheimer Straße sollen 20 Filtersäulen aufgestellt werden, die Schadstoffe absaugen. Anwohner fürchten nun zusätzlichen Lärm, vor allem nachts. Foto: Max Kovalenko
Entlang der Hohenheimer Straße sollen 20 Filtersäulen aufgestellt werden, die Schadstoffe absaugen. Anwohner fürchten nun zusätzlichen Lärm, vor allem nachts. Foto: Max Kovalenko

Stuttgart - Die Aussage von Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) bei der Verabschiedung der Empfehlungen zum Luftreinhalteplan bleibt nicht unkommentiert. Dass sich die Stadt an „höchstrichterliche Urteile“ zur Durchsetzung von Dieselfahrverboten halte, können die Umweltverbände, Bürgerinitiativen und Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) nicht nachvollziehen. Die Urteile fordern seit dem 1. September nicht das von der Verwaltung empfohlene streckenbezogene Fahrverbot, sondern eines für die fast das gesamte Stadtgebiet betreffende Umweltzone.