Die Deutsche Umwelthilfe stuft das Verhalten des Stuttgarter Oberbürgermeisters Fritz Kuhn weiter als rechtswidrig ein – und erwägt weitere Fahrverbotsforderungen. Anwohner kritisieren unterdessen die Filtersäulen.

Stuttgart - Die Aussage von Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) bei der Verabschiedung der Empfehlungen zum Luftreinhalteplan bleibt nicht unkommentiert. Dass sich die Stadt an „höchstrichterliche Urteile“ zur Durchsetzung von Dieselfahrverboten halte, können die Umweltverbände, Bürgerinitiativen und Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) nicht nachvollziehen. Die Urteile fordern seit dem 1. September nicht das von der Verwaltung empfohlene streckenbezogene Fahrverbot, sondern eines für die fast das gesamte Stadtgebiet betreffende Umweltzone.

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