Auf Hinweis der Anwohner hatte das Regierungspräsidium RP Stuttgart ein ergänzendes Gutachten gefordert. Denn das RP hatte zwar die Werkstatt – und den damit einhergehenden Lärm genehmigt. Aber weil die Strohgäubahn morgens derzeit von Korntal aus startet und nicht wie geplant von Heimerdingen, sind die Lärmbelastungen, die etwa durch das Rangieren vor Betriebsbeginn entstehen, in der Genehmigung nicht berücksichtigt worden. Weil daraus möglicherweise weitere Auflagen für den Betreiber entstehen können, hat das Regierungspräsidium ein weiteres Gutachten angefordert. Dafür war die neuerliche Lärmmessung erforderlich geworden. „Wir werden das Gutachten abwarten und dann dazu Stellung nehmen“, sagt der Anwohner Thomas Herwig. „Aber schon jetzt kann gesagt werden, dass durch den Zweckverband Messbedingungen geschaffen wurden, die nicht den Alltagsbedingungen entsprechen.“