Strompreise in Baden-Württemberg Familien können mit Wechsel fast 1000 Euro sparen
In der Grundversorgung sind die Strompreise oft vergleichsweise hoch. Verbraucher in Baden-Württemberg können beim Wechsel ihres Anbieters im Moment viel Geld sparen.
In der Grundversorgung sind die Strompreise oft vergleichsweise hoch. Verbraucher in Baden-Württemberg können beim Wechsel ihres Anbieters im Moment viel Geld sparen.
Familien in Baden-Württemberg können im Moment mit einem Anbieterwechsel viel Geld beim Strom sparen. „Vor allem für Haushalte, die noch den örtlichen Grundversorgungstarif beziehen, lohnt sich ein Wechsel in jedem Fall“, sagte eine Sprecherin des Vergleichsportals Verivox. „Im Vergleich zum günstigsten verfügbaren Tarif mit Preisgarantie kann ein Drei-Personen-Haushalt durch einen Wechsel im Schnitt fast 1000 Euro einsparen.“ Für die Analyse seien Drei-Personen-Haushalte mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden (kWh) herangezogen worden.
In der Grundversorgung bezahle ein Haushalt in Baden-Württemberg jährlich durchschnittlich 1821 Euro – der günstigste verfügbare Tarif mit Preisgarantie kostet hingegen nur 835 Euro pro Jahr. Der örtliche Grundversorger ist meistens das lokale Stadtwerk oder ein anderes großes Energieunternehmen, das die Versorgung mit Strom und Gas sicherstellt.
Wer beim örtlichen Stromversorger bleiben wolle, sollte sicherstellen, dort zumindest in den günstigsten Tarif eingestuft zu werden. Die Preisunterschiede zwischen dem Grundversorgungstarif und dem günstigsten verfügbaren Tarif des örtlichen Versorgers liegen bei einem Jahresverbrauch von 4000 kWh bei durchschnittlich 835 Euro.
Deutschlandweit unterscheiden sich Stromkosten in der Grundversorgung je nach Bundesland um teils Hunderte Euro. Neben Baden-Württemberg (1821 Euro) sind die Preise der regionalen Stromversorger vor allem im Saarland (1892 Euro), Schleswig-Holstein (1850 Euro) und in Mecklenburg-Vorpommern (1849 Euro) vergleichsweise hoch. Günstig ist es in Bremen (1537 Euro), in Niedersachsen (1692 Euro), Bayern (1710 Euro) und Hessen (1735 Euro).
„Die starken Strompreisunterschiede zwischen den Bundesländern erklären sich teilweise aus den unterschiedlich hohen Stromnetzgebühren“, sagte der Energieexperte bei Verivox, Thorsten Storck. Das hänge auch von der Fläche, der Anzahl der Stromanschlüsse und dem Ausbau der erneuerbaren Energien ab. Auch die Beschaffungskosten spielten eine Rolle. „Stromversorger, die hohe Großhandelspreise bezahlt haben, verlangen auch mehr von ihren Kunden.“