Strompreisvergleich der Stuttgarter Zeitung 55 Unternehmen an unserem Strompreisvergleich beteiligt

Wirtschaft: Eva Drews (ave)
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Generell ist das Preisniveau in Stuttgart deutlich gesunken – und das nicht nur im Vergleich zum Jahr 2014, sondern auch in der längeren Betrachtung über drei Jahre. Der Grund liegt sicherlich zum großen Teil an den massiv gesunkenen Großhandelspreisen für Strom und an einem nach wie vor scharfen Wettbewerb auf dem Markt für Haushaltsstromkunden.

Auf Rekordniveau liegt zudem das Sparpotenzial für Kunden, die aus der Grundversorgung in einen neuen Vertrag wechseln. Möglich ist das für rund ein Drittel aller Verbraucher, da sie noch nie ihren Stromtarif gewechselt haben. Beim Singleverbrauch von 1500 Kilowattstunden im Jahr liegt die maximale Differenz zum EnBW-Grundversorgungstarif Komfort bei 142 Euro (im Vorjahr waren es 108 Euro), beim Verbrauch von jährlich 4000 Kilowattstunden lassen sich sogar 272 Euro sparen. Im Vorjahr lag die Differenz bei nur 210 Euro. Die EnBW erhöht ihre Preise zum 1. Januar – dies ist in der Tabelle bereits berücksichtigt. Die Single-Rechnung liegt dann 2,1 Prozent höher, die Familien-Rechnung 2,4 Prozent.

Auch in diesem Jahr haben sich mehr als 55 Unternehmen an unserem Strompreisvergleich beteiligt. Umweltaspekte haben wir bei der Betrachtung bewusst ausgeklammert. Da Ökostrom über die EEG-Umlage vergolten wird, die jeder Stromkunde bezahlt, muss man sehr genau hinsehen, ob der einzelne Tarif tatsächlich einen Umweltmehrwert bietet. Das aber würde den Rahmen hier sprengen. Zudem haben wir Paket-Angebote, die im Vorhinein zu bezahlen sind, nicht abgefragt. Nicht berücksichtigt sind zudem Versorger, über die viele negative Stimmen im Internet kursieren.

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