Studentin der Uni Hohenheim Württemberg hat eine neue Weinkönigin

Von red/dpa/lsw 

Carolin Klöckner, Agrarstudentin an der Uni Hohenheim, setzte sich beim Wettbewerb des regionalen Weinbauverbandes gegen vier Mitbewerberinnen durch.

Die neue Württemberger Weinprinzessin Anja Off (von links nach rechts), Weinkönigin Carolin Klöckner und Weinprinzessin Laura Irouschek Foto: dpa 6 Bilder
Die neue Württemberger Weinprinzessin Anja Off (von links nach rechts), Weinkönigin Carolin Klöckner und Weinprinzessin Laura Irouschek Foto: dpa

Stuttgart - Württemberg hat eine neue Weinkönigin. Die Agrarstudentin Carolin Klöckner setzte sich am Donnerstagabend bei einem Wettbewerb des regionalen Weinbauverbandes gegen vier Mitbewerberinnen durch. Aus Sicht einer Jury konnte sie Fragen zum Anbau und zur Verarbeitung der Trauben am besten beantworten. Die 22-Jährige ist zudem bereits Vaihinger Weinkönigin, nun setzte sie sich als Repräsentantin des ganzen Anbaugebiets Württemberg durch. Sie habe schlicht und einfach „einen guten Tag erwischt“, sagte Klöckner. „Mit dem Ergebnis habe ich nicht gerechnet.“

Bis Herbst 2018 tritt sie in dem Ehrenamt auf zahlreichen Dorffesten, Weinmessen und anderen Veranstaltung auf, um Weinwissen zu vermitteln und den heimischen Traubensaft zu bewerben. Ihr zur Seite gestellt werden die Ingenieurstudentin Laura Irouschek (26) und die Verwaltungsangestellte Anja Off (25) als Weinprinzessinnen.

Württemberg das viertgrößte Weinanbaugebiet

Unter den dreizehn Weinbaugebieten Deutschlands ist Württemberg das viertgrößte; hinter Rheinhessen, der Pfalz und Baden. Neben der Ahr ist Württemberg das einzige Gebiet in der Bundesrepublik, wo aus den Trauben mehr Rot- als Weißwein gewonnen wird (70 Prozent rot). Die stärkste Rebsorte ist der Trollinger.

Aus dem Amt schied die Wein-Betriebswirtin Andrea Ritz, die seit 2016 die Krone als Gebietshoheit trug. Sie tritt an diesem Wochenende zum Vorentscheid zur Deutschen Weinkönigin in Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz) an - dorthin entsendet jedes der 13 deutschen Anbaugebiete je eine Kandidatin. Ritz sah ihre Erfolgsaussichten nüchtern: „Meine Chancen liegen bei eins zu 13.“