Studie der Harvard University So kann Orangensaft vor Demenz schützen

Von bam 

Schon ein Glas Orangensaft pro Tag kann einer Demenz-Erkrankung vorbeugen. Das haben Forscher der Harvard University herausgefunden. Was Sie wissen sollten.

Die im Orangensaft enthaltenen Antioxidantien verhindern Molekül-Ansammlungen im Gehirn, die für Demenz verantwortlich sind. Foto: dpa
Die im Orangensaft enthaltenen Antioxidantien verhindern Molekül-Ansammlungen im Gehirn, die für Demenz verantwortlich sind. Foto: dpa

Stuttgart - Eine Langzeitstudie der Harvard University belegt: Ein kleines Glas Orangensaft schützt das Gehirn vor Demenzerkrankungen. Dies liegt an der hohen Konzentration von Antioxidantien und anderen Stoffen, die Alzheimer und Co. vorbeugen. Durch regelmäßige Einnahme beziehungsweise täglichen Orangensaft-Konsum kann so verhindert werden, dass sich bestimmte Moleküle im Gehirn ansammeln, in deren Folge es zu einer Demenzerkrankung kommen kann.

Die Teilnehmer der Studie wurden 20 Jahre lang begleitet. Laut der Ergebnisse konnten 47 Prozent ihre Gehirnleistung beibehalten oder verbessern, wenn Orangensaft Bestandteil ihrer Ernährung war. Zum Vergleich: Bei Teilnehmern, die einmal im Monat zum Orangensaft griffen, zeigten sich diese Erfolge nicht. Trotz der breit angelegten Stichprobe mit 28.000 Teilnehmern und der langjährigen Untersuchung sind die Ergebnisse nicht verallgemeinerbar. Denn untersucht wurden ausschließlich Männer. Männer, die häufiger einen großen Schluck O-Saft nehmen, können sich also ganz einfach selbst vor Demenz schützen. Ob Gleiches auch für Frauen gilt – darüber gibt die Studie keine Auskunft.

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