Studie zum Profisport Die Basketball-Bundesliga

Sport: Tobias Schall (tos)

Der Finanzinvestor Warren Buffett hat einmal gesagt: „Es dauert 20 Jahre, um sich eine Reputation aufzubauen, und fünf Minuten, um sie zu ruinieren.“ So gesehen leben weite Teile der Basketball-Bundesliga sicher – es gibt nichts, was man kaputt machen könnte. Selbst Basketballfans können mit ihrer Liga offenbar nur wenig anfangen. Nur drei der 18 Vereine können überhaupt statistisch relevante eindeutige Werte vorweisen und werden als Marken definiert: die sportlich dominierenden Teams Brose Baskets Bamberg und Alba Berlin, dazu Bayern München – letzteres ist ein reiner Transfer der aus dem Fußball bekannten starken Marke. So wird der Club von Fans wie auch Konkurrenten nicht nur als Marke wahrgenommen, sondern überdurchschnittlich oft als Retortenverein (70 Prozent). Kein anderer Club schafft es in einem der möglichen Bereiche über die 50-Prozent-Hürde – der schlechteste Befund aller untersuchten vier Profiligen.

„Die anderen 15 Vereine sind nicht in der Lage, außerhalb ihres Umfelds eine akzeptable Markenwahrnehmung zu generieren“, ist das Fazit der Studie. Das gilt auch für die Neckar Riesen Ludwigsburg und die Walter Tigers Tübingen. Die Ludwigsburger werden nur von sechs Prozent der Fans als „echte Marke“ wahrgenommen, die Tübinger von sieben. 30 Prozent (Ludwigsburg) und 40 Prozent (Tübingen) sehen in ihnen aber eine regionale Größe.

Unsere Empfehlung für Sie