Studie zum Profisport Die Handball-Bundesliga

Sport: Tobias Schall (tos)

Wer sich nicht für Handball interessiert, mag beim Kürzel THW an Katastrophen jedweder Art denken – im Sport ist THW ein Gütesiegel. Der THW Kiel ist die mit Abstand stärkste Marke des deutschen Handballs, sie steht für Erfolg – und das wird auch in der Studie eindrucksvoll untermauert, in der die Kieler in der HBL eine Klasse für sich sind. „Der THW ist eine der bedeutendsten Marken im deutschen Sport“, sagt Professor Bühler. Und eine, die im Handball alles in den Schatten stellt. „In der öffentlichen Wahrnehmung fristen alle anderen Vereine ein eher trauriges Markendasein“, stellt die Studie fest. Überraschend dabei: im ländlich geprägten Handball werden nur der TV Neuhausen/Erms und die HBW Balingen-Weilstetten von den Fans als klare „regionale Marke“ gesehen, eindeutig als Traditionsverein wird nur der VfL Gummersbach wahrgenommen, mit Abstrichen noch der SC Magdeburg. Die Rhein-Neckar-Löwen und den HSV Hamburg halten die Handballfans mehrheitlich eindeutig für künstliche Gebilde.

Die Markenwerte für Frisch Auf Göppingen können sich dagegen sehen lassen: So nehmen mehr als die Hälfte der HBL- Konkurrenten den Club als „echte Marke“ wahr, 47 Prozent aller Fans halten den Verein für eine Traditionsmarke – und immerhin 39 Prozent der befragten Handballfans und 54 Prozent der anderen HBL-Clubs sehen Frisch Auf als eine Kultmarke.

Und bei „Wer wird Millionär?“ war man ja auch schon mal, 2002. Damals wurde gefragt: „Wer war elfmal deutscher Handballmeister?“ Angeboten wurden: a) Hopp Hopp Halle b) Frisch Auf Göppingen c) Munter Los Tübingen d) Heiter Dabei Augsburg. Günther Jauch konnte damals die Kandidatin mit viel Wohlwollen noch von Hopp Hopp Halle abbringen.

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