Sturm Sabine in Stuttgart Das hat ein Zeitungsausträger erlebt

Von Felix Heck 

Raue Stürme, pfeifender Wind oder Dauerregen: Als Zeitungszusteller hat man es besonders im Winterhalbjahr selten einfach. Im Kampf gegen Sturmtief Sabine mussten die Austräger wie Andreas Glocker Standfestigkeit beweisen.

Austräger Andreas Glocker Foto: Privat
Austräger Andreas Glocker Foto: Privat

Stuttgart - In aller Frühe kämpften sie gegen Sabine: Die rund 2000 Zusteller unserer Zeitung gaben alles, um trotz des Sturmtiefs druckfrische Ausgaben an die Frühstückstische der Region zu liefern. Einige davon bremste Sabine aber aus, sodass das E-Paper für alle Leser freigeschaltet wurde. Wir sprachen mit einem Austräger.

Herr Glocker, Sie hatten Montag früh mit dem Sturmtief eine große Herausforderung zu meistern. Wie gut sind Sie noch auf den Namen Sabine zu sprechen?

(Lacht) Es geht. Bei mir in Steinhaldenfeld und auf dem Muckensturm verlief zum Glück alles recht gut. Der Wind an sich war okay, nur die Böen zwischendurch hätten nicht sein müssen.

Wie bereitet man sich als Zusteller auf ein solches Unwetter vor?

Ich habe schon am Sonntag im Wetterbericht geschaut, wann ungefähr mit dem Schlimmsten zu rechnen sei. Dann habe ich versucht, so früh wie möglich an der Abladestelle zu sein, um zügig anfangen zu können. Ein Kollege von mir hatte weniger Erfolg: Der hatte seine Zeitungen nur kurz auf dem Boden abgestellt, wo sie der Wind gleich einmal durcheinanderwarf.

War die Nacht eine Ihrer schlimmsten Erfahrungen als Zusteller?

Das kann ich so nicht sagen. Viel schlimmer finde ich es, wenn der kräftige Wind auf Dauerregen trifft und die Zeitungen dadurch komplett durchnässt werden. Das blieb uns in der Nacht aber zumindest in meinem Gebiet erspart.




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